Tragisches Urlaubsende im Zillertal

Nach Pub-Besuch: Urlauber (40) tot aus Dorfbach gezogen

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Fügen/Zillertal - Tragisch endete für einen 40-Jährigen aus Norwegen der Urlaub im Zillertal. Er wurde tot aus dem Auffangbecken des Dorfbaches gezogen.

Zwei Kollegen des Mannes aus Norwegen alarmierten am Dienstag (4. Februar) die Polizei. Sie gaben an, dass sie am Montag gegen 18 Uhr ihren Begleiter zuletzt gesehen hätten. Danach wurden sie von ihm getrennt. Gegen 22.45 hätten sie noch einmal telefonisch Kontakt zu ihm gehabt, wobei er sich zu diesem Zeitpunkt in einem Pub in Fügen aufgehalten hatte. Danach konnten die beiden Urlauber den 40-Jährigen nicht mehr erreichen.

Die Polizei leitete sofort eine umfassende Suchaktion ein. Auch die Wasserrettung war involviert. Gegen 19.15 Uhr wurde der Körper des Vermissten dann im Auffangbecken des Dorfbaches im Recyclinghof Fügen entdeckt. 

Der leblose Körper wurde aus dem Becken gezogen, der Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod des Norwegers feststellen. Die genaue Todesursache wird durch eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion geklärt werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei von einem Unfall aus. Der Mann dürfte auf dem Heimweg in den Dorfbach gestürzt sein.

Rosenheimer (28) tot in Aschauer Ache gefunden

Der aktuelle Fall erinnert an den tragischen Unfalls eines Rosenheimers in Kirchberg Anfang des Jahres. Der 28-Jährige wollte in der Nacht auf Samstag (4. Januar) in seine Unterkunft zurückkehren. Er nahm dafür einen Weg durch einen privaten Garten und wollte an der Aschauer Ache entlang gehen. An dieser Stelle geht es teilweise sehr steil hinunter. 

Die Ermittler gehen davon aus, dass der 28-Jährige dort ausgerutscht und in den Fluss gefallen ist. Ein Gemeindemitarbeiter entdeckte den Rosenheimer am Samstagmorgen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

mh/Landespolizeidirektion Tirol

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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