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Mann drohte und pöbelte auf Urlaubsflug

Als Situation zu eskalieren drohte: Polizisten-Paar aus Österreich überwältigt Flugpassagier

Auf diesem Handoutfoto der Polizei Niederösterreich lächelt ein Polizisten-Pärchen in einem Auto. Ein österreichisches Polizisten-Paar hat auf seinem Urlaubsflug von Frankfurt nach Toronto einen Passagier überwältigt, der zwei Stunden nach dem Start Drohungen ausgestoßen und so die Sicherheit an Bord gefährdet hatte. Die österreichischen Streifenbeamten bewachten den Passagier stundenlang bis zur Landung in Kanada, wo er den Behörden übergeben wurde.
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Auf diesem Handoutfoto der Polizei Niederösterreich lächelt ein Polizisten-Pärchen in einem Auto. Ein österreichisches Polizisten-Paar hat auf seinem Urlaubsflug von Frankfurt nach Toronto einen Passagier überwältigt, der zwei Stunden nach dem Start Drohungen ausgestoßen und so die Sicherheit an Bord gefährdet hatte. Die österreichischen Streifenbeamten bewachten den Passagier stundenlang bis zur Landung in Kanada, wo er den Behörden übergeben wurde.

Ein österreichisches Polizisten-Paar hat auf seinem Urlaubsflug von Frankfurt nach Toronto einen pöbelnden und aggressiven Passagier überwältigt.

Frankfurt/Toronto - So stellt man sich den Weg in den Urlaub sicherlich nicht vor: Eine Polizistin und ein Polizist der Landespolizeidirektion Niederösterreich befanden sich am 29. Dezember 2021 auf dem gemeinsamen, privaten Urlaubsflug von Frankfurt nach Toronto (anderen Angaben zufolge nach Vancouver), als nach einer Flugzeit von etwa zwei Stunden ein Passagier plötzlich Drohungen gegenüber der Kabinencrew aussprach und nach Angaben des österreichischen Innenministeriums in Wien so die Sicherheit des Flugzeuges gefährdete.

Die Polizeibediensteten nahmen umgehend verdeckt Rücksprache mit dem Piloten und seiner Crew auf und überwältigten schließlich den Mann mit Einsatztechniken, die bei der österreichischen Bundespolizei als bewährt gelten, heißt es in der Mitteilung. Die namentlich nicht bekannten Beamten fixierten den sogenannten „Disruptive Passenger“ mit Kabelbindern und bewachten den Passagier stundenlang bis zur Landung in Kanada, wo er den Behörden übergeben wurde - und das Paar seinen Urlaub antrat. Details zu dem Mann wollte das Ministerium wegen der Zuständigkeit der kanadischen Behörden nicht nennen.

„Wir können bestätigen, dass es auf dem Lufthansa-Flug LH470 vom 29. Dezember 2021 – auf dem Weg von Frankfurt nach Toronto – einen Zwischenfall mit einem Passagier gegeben hat“, heißt es von Lufthansa. Der Flug sei planmäßig um 16:33 Uhr Ortszeit in Toronto gelandet, der Passagier wurde bei Landung in Toronto den örtlichen Behörden übergeben.

„Lufthansa bedankt sich bei den beiden österreichischen Polizisten, die an Bord waren, für ihre Unterstützung während des Fluges“, schreibt die Airline weiter.

„Einschreiten war mutig, intelligent und beherzt“

„Jeder betriebsstörende Passagier kann die Sicherheit eines Fluges erheblich gefährden. Ich bin stolz auf unsere beiden Bediensteten – ihr Einschreiten war mutig, intelligent und beherzt,“ sagte Innenminister Gerhard Karner. „Dieses Einschreiten zeigt einmal mehr, wie professionell und engagiert die Polizistinnen und Polizisten in Österreich sind, auch außer Dienst und im Urlaub.“

Auch der österreichische Air Marshal Service, der von Beamten des Einsatzkommando Cobra gestellt wird, lobte das Einschreiten der beiden Polizeibediensteten. Sicherheit sei die oberste Prämisse in der Luftfahrt, deshalb sei auch die Überwältigung des Mannes die richtige Entscheidung gewesen, so ein leitender Beamter des EKO Cobra.

mz

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