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zwischen dem Sellraintal und dem Inntal

Bereits 20 tote Schafe: Treibt ein Bär sein Unwesen in Tirol?

Braunbär-Dame Mausi aus Wildpark Johannismühle ist tot
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  • Martina Hunger
    VonMartina Hunger
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Innsbruck - In Tirol scheint wieder ein Bär umzugehen. Im Almgebiet zwischen dem Sellraintal und dem Inntal wurden zuletzt 20 Schafe gerissen, teilte das Land am Donnerstag mit.

Rund 20 tote Schafe im Almgebiet zwischen dem Sellraintal und dem Inntal deuten darauf hin, dass sich ein "großer Beutegreifer" in der Gegend aufhalten könnte bzw. aufgehalten hat, so das Land Tirol in einer aktuellen Pressemitteilung.

DNA zur Untersuchung eingeschickt

„Die unsystematische Vorgangsweise und das Bild, das die Risse zeigen, deuten auf einen Bären hin. Bislang wurden uns allerdings keine Sichtungen gemeldet“, erläutert Martin Janovsky, Beauftragter des Landes für große Beutegreifer. Das weise darauf hin, dass es sich – falls wirklich ein Bär in der Gegend ist – eher um ein scheues Tier handeln dürfte.

Die Experten der Landesveterinärdirektion sind derzeit vor Ort im betroffenen Almgebiet, um die Situation abzuklären. Auch Wildkameras wurden bereits aufgestellt. Die von den toten Schafen genommenen Proben wurden bereits zur DNA-Analyse eingeschickt. Die Tierhalter und die Jägerschaft werden gebeten, aufmerksam zu sein und Beobachtung an die zuständige Bezirkshauptmannschaft Innsbruck zu melden.

Schafbesitzer in der Region verunsichert

Große Verunsicherung gibt es bei den Schafbesitzern, die ihre Tiere im betroffenen Almgebiet haben. Wer seine Schafe aber vorsichtshalber abtreibt, kann beim Land Tirol jedenfalls um eine Erstattung der Futterkosten am Heimbetrieb ansuchen. Auch für die von großen Beutegreifern verursachten Schäden gibt es eine Entschädigungsregelung.

Was ist zu beachten?

Für Wanderer und Wanderinnen besteht keine unmittelbare Gefahr! Es wird empfohlen, die allgemeinen Verhaltensregeln zu beachten: 

  • Haltet euch an offizielle Wanderwege und macht allenfalls durch Reden oder Singen auf euch aufmerksam! 
  • Das Liegenlassen von Lebensmitteln oder gar das Füttern ist zu unterlassen! 
  • Wer einen Bär sieht, sollte durch lautes Reden auf sich aufmerksam machen! 

Bei Sichtungen oder Bildern - bitte an die zuständige BH Innsbruck weiterleiten (E-Mail: roberta.walch@tirol.gv.at, Tel: (0043)0512/508 5091).

Bär riss Schafe im Pitztal

Anfang Juni war ein Bär im Tiroler Pitztal von einer Wildkamera fotografiert worden. Dieser wurde mit drei kurz zuvor gerissenen Schafen in Verbindung gebracht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelte es sich bei dem Bären um ein bisher unauffälliges männliches Jungtier aus dem italienischen Trentino, hieß es.

mh/Pressemitteilung Land Tirol

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