Bangkok: Demonstranten stimmen Verhandlungen zu

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Nach tagelangen blutigen Kämpfen in der Hauptstadt Bangkok haben die Regierungsgegner in Thailand Gesprächen unter Vermittlung des Senats zugestimmt.

Bangkok - Nach tagelangen blutigen Kämpfen in der Hauptstadt Bangkok haben die Regierungsgegner in Thailand Gesprächen unter Vermittlung des Senats zugestimmt.

Nach tagelangen Straßenkämpfen in Bangkok steht seit Dienstag ein neues Vermittlungsangebot im Raum. Der Senatspräsident hat sich bereiterklärt, mit Demonstranten und Regierungsvertretern zu reden. Die Rothemden akzeptierten das Angebot. Allerdings äußerte sich die Regierung skeptisch. “Das ist Unsinn“, zitierte die Zeitung “Nation“ Vizeregierungschef Suthep Thaugsuban. Solange die Demonstranten zuerst auf einen Truppenrückzug bestehen, will die Regierung nicht verhandeln. Sie verlangt zuerst ein Ende der Proteste.

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Unterdessen gingen die Scharmützel rund um das weitgehend abgeriegelte Geschäftsviertel weiter, in dem sich mehrere tausend Rothemden verbarrikadiert haben. In dem Areal halten sich weiter zahlreiche Frauen und Kinder auf. Junge Männer versuchen immer wieder, aus dem von der Armee umstellten Viertel auszubrechen und neue Fronten aufzumachen. 37 Menschen sind seit Donnerstag ums Leben gekommen. Die Regierung beteuert, dass Soldaten nur schießen, wenn ihr eigenes oder das Leben anderer in Gefahr sei.

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dapd

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