Anwalt äußert sich

Wende im Mordprozess um Amanda Knox

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Amanda Knox will nicht zum neuen Prozess nach Italien kommen

Seattle - Der Prozess um Amanda Knox soll neu aufgerollt werden. Nachdem die 26-Jährige zuerst gesagt hatte, an dem Verfahren teilnehmen zu wollen, rudert sie nun zurück.

Die in einem aufsehenerregenden Mordprozess in Italien freigesprochene US-Bürgerin Amanda Knox schließt ihre Teilnahme an einem angesetzten neuen Verfahren inzwischen aus. Die 26-Jährige müsse an dem Prozess, der im September beginnen soll, nicht teilnehmen und habe dem auch "nie zugestimmt", sagte ihr Anwalt David Marriott am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Ende April hatte Knox selbst angegeben, über eine Teilnahme an dem Prozess nachzudenken.

Knox war wegen des brutalen Mords an ihrer britischen Mitbewohnerin Meredith Kercher im November 2007 zunächst zu 26 Jahren Haft verurteilt worden. Ihr italienischer Ex-Freund Raffaele Sollecito erhielt eine 25-jährige Haftstrafe. Der Ivorer Rudy Guede wurde in einem separaten Verfahren zu 16 Jahren Haft verurteilt.

Man nennt sie auch den "Engel mit den Eisaugen": Amanda Knox

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Knox und Sollecito saßen vier Jahre lang im Gefängnis, bevor sie im Jahr 2011 im Berufungsverfahren freigesprochen wurden. Knox kehrte daraufhin in ihre Heimatstadt Seattle zurück. Im März kassierte das oberste italienische Berufungsgericht den Freispruch jedoch wegen "Gesetzesverstößen und logischen Fehlern".

afp

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