Ärzte in Chile: So geht es den geretteten Bergleuten

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Jose Henriquez ist einer der 33 geretteten Kumpel

Copiapó - Die Ärzte in Chile haben Auskunft über den Gesundheitszustand der geretteten Bergleute gegeben. Demnach habe nur einer ein ernsteres Problem.

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Den geretteten Bergleuten in Chile geht es nach Einschätzung ihrer Ärzte besser als zunächst erwartet. Nur einer der 33 Männer habe ein ernsteres Gesundheitsproblem. Zwei oder drei Kumpel könnten im Laufe des Tages möglicherweise entlassen werden, sagten die Mediziner bei einer Pressekonferenz in dem Krankenhaus in Copiapó. Dorthin waren die Bergleute nach ihrer Rettung gebracht worden.
“Die gute gesundheitliche Verfassung, in der sie sich befinden, ist eine Überraschung für das Ärzteteam“, sagte einer der behandelnden Ärzte. Die Männer hätten alle bestens geschlafen.

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Nach den Berichten der Mediziner seien zwar alle Bergleute “einem sehr hohen Stress-Level“ ausgesetzt gewesen. Aber ganz offensichtlich hätten sie die Belastungen gut weggesteckt. “Niemand hat einen Schock“, sagte der Arzt.

Ein Kumpel werde mit Antibiotika wegen einer “Lungen-Komplikation“ behandelt - doch auch in seinem Fall seien die Mediziner zuversichtlich, dass er bald nach Hause kommen werde. Er habe bereits früher Lungenprobleme gehabt. Ein anderer habe “mittlere Probleme“ mit den Augen. Die Situation sei aber nicht bedrohlich.

Die Kumpel seien auch wegen Erkrankungen der Haut, Bluthochdruck und erhöhter Temperatur behandelt worden. Einige von ihnen hätten nach der langen Zeit ohne Tageslicht nach Brillen gefragt.

Vor dem Krankenhaus warteten unterdessen Hunderte Journalisten aus aller Welt. Auch Präsident Sebastián Piñera wurde bei dem Krankenhaus erwartet.

dpa

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