Neue Zahlen vom RKI

948 registrierte Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Ein Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe nimmt in Langenhagen für einen Cotrona-Test einen Abstrich von einer Frau. Foto: Moritz Frankenberg/dpa
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Ein Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe nimmt in Langenhagen für einen Cotrona-Test einen Abstrich von einer Frau. Foto: Moritz Frankenberg/dpa

Nach Wochen mit steigenden Fallzahlen scheint sich die Corona-Lage in Deutschland wieder zu stabilisieren. In vielen anderen Ländern hingegen entwickelt sich die Situation hingegen bedrohlich rasch zu immer neuen Rekorden.

Berlin (dpa) - Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Sonntagmorgen 948 neue Corona-Infektionen gemeldet.


Diese Zahlen sind mit Blick auf das wirkliche Infektionsgeschehen allerdings wenig aussagekräftig - an Sonntagen sind die gemeldeten Fallzahlen nämlich erfahrungsgemäß oft niedriger, weil am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich demnach mindestens 259.428 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 13.9., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9349. Seit dem Vortag wurden zwei Todesfälle mehr gemeldet. Bis Sonntagmorgen hatten etwa 231.400 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.


Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Mitteilung vom Samstag bei 1,15 (Vortag: 1,00). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI in seinem aktuellen Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 1,16 (Vortag: 1,11). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen.

© dpa-infocom, dpa:200913-99-539477/3

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