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Moderatorin Zervakis zaubert Comic aus dem Hut

„Ich habe Ihnen was Schönes mitgebracht“: „Mickey Maus“ im TV-Triell

Linda Zervakis mit „Mickey Maus“-Comic im Kanzler Triell.
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Linda Zervakis mit „Mickey Maus“-Comic im Kanzler Triell.
  • Felix Graf
    VonFelix Graf
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Beim letzten TV-Duell der Kanzlerkandidaten Laschet (Union), Baerbock (Grüne) und Scholz (SPD) haben die privaten Sender ProSieben, Sat.1 und Kabeleins am Sonntagabend auf eine Mischung von Gespräch und Magazin-Beiträgen gesetzt.

Natürlich ging es bei dem TV-Gespräch auch um den Klimawandel. ProSieben-Moderatorin Linda Zervakis, die zuvor „Tagesschau“-Sprecherin war, zog dazu ein Kindermagazin hervor und hielt es den Kandidaten entgegen. „Ich habe Ihnen was Schönes mitgebracht“, so die Moderatorin.

Die Zeitschrift stamme aus dem Jahre 1993, Kosten 3 Mark 90. Ihre Eltern hätten früher einen Kiosk gehabt, deswegen habe sie sich daran erinnert. In dem Comic gehe es um die Abholzung von Regenwäldern. Für Zervakis ein Zeichen: „Vor über 30 Jahren hat sich die Mickey Maus schon mit dem Klimawandel beschäftigt.“

In Richtung Armin Laschet sagte Zervakis, dass CDU anscheinend nicht so oft „Mickey Maus“ gelesen werde. Laschet konterte: Zu Zeiten der „Mickey Maus“-Ausgabe habe der CDU-Politiker Klaus Töpfer als Umweltminister das Thema Klima bereits auf der Tagesordnung gehabt.

Zeitmessung sorgt für Wirbel

Auch im dritten TV-Triell wurde die Redeanteil-Zeit der Kandidaten gemessen, um Chancengleichheit herzustellen. Von Zeit zu Zeit wurde die Zeit eingeblendet. Sat.1-Moderatorin Claudia von Brauchitsch sagte bei der zweiten Einblendung, ihr selbst sei ein Fehler unterlaufen. Sie bezog das auf die frühere Zeit-Einblendung in der ersten Sendehälfte, bei der Laschet 9:26 Minuten, Scholz 07:00 Minuten und Baerbock 06:49 Minuten Redezeit hatten. Von Brauchitsch hatte allerdings dann Baerbock empfohlen, zu versuchen, sich etwas kürzer zu fassen.

Beim zweiten TV-Triell von ARD und ZDF hatte es beim Thema Redezeit vor einer Woche ebenfalls einen Fehler gegeben, dieser war allerdings anders gelagert: Nach Senderangaben war ein Softwarefehler der Grund, warum zeitweise die Uhr weiterlief und so falsche Daten gezeigt hatte.

fgr/dpa

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