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RTL und Sat.1 mit Sondersendungen am Montagabend: „Wer wird Millionär“ fliegt vom Sendeplatz

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Von: Lisa Klugmayer

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Am Montag steht in Deutschland ein XL-Streik an. Sat.1 und RTL ändern deswegen ihr Programm – und nicht nur „Wer wird Millionär“ verliert seinen Sendeplatz.

Köln – Deutschland steht am Montag still – zumindest der öffentliche Verkehr. Der Fern- und teilweise auch der Nahverkehr werden komplett eingestellt. Betroffen sind aber auch Flughäfen, Bussen und Autobahntunnel. Grund genug für Sat.1 und RTL eine Sondersendung zu schalten. „Wer wird Millionär“ verliert dadurch allerdings seinen Sendeplatz.

„Gab es in Deutschland noch nie“: Sat.1 widmet XL-Streik Sondersendung

„Eine solch große Dimension des Arbeitskampfes gab es in Deutschland noch nie“, so Sat.1-Chefredakteurin Juliane Eßling gegenüber dwdl.de. Deswegen hat der Sender jetzt auch eine Sondersendung mit dem Titel „Streik Spezial. Deutschland steht still“ angekündigt. Moderiert wird die 20-minütige Sondersendung von Claudia von Brauchitsch.

„Wir wollen wissen: Wie angespannt ist die finanzielle Lage der Streikenden wirklich und wie groß ist die Akzeptanz und das Verständnis der Bürger:innen für die konzertierte Aktion der Gewerkschaften?“, so Eßling. „99 - Eine:r schlägt sie alle!“ verschiebt sich dementsprechend ein wenig nach hinten.

„Wer wird Millionär“ nicht nur in Deutschland ein Hit – TV-Show mit etlichen Ablegern:

Nicht nur hierzulande ist „Wer wird Millionär?“ seit Jahren ein echter Quotenhit, auch international hat sich die ursprünglich aus Großbritannien stammende TV-Show (dort: „Who Wants to Be a Millionaire?“) zu einem regelrechten Massenphänomen entwickelt. In über 100 Staaten weltweit, darunter Albanien, Österreich, Belgien, Türkei, Niederlande, Italien, Vietnam, Polen, Portugal und Schweiz, wurde die Quizshow lizenziert. Der Sendungsablauf, die Optik sowie die Musik sind dabei oftmals nahezu identisch.

RTL mit Sondersendung am Montagabend: „Wer wird Millionär“ fliegt vom Sendeplatz

Aber auch RTL plant eine 15-minütige Sondersendung zum Streik. Am Montagabend berichtet Maik Meuser über den XL-Streik und dessen Hintergründe. „RTL Aktuell Spezial“ bekommt dabei den wohl begehrtesten Sendeplatz: zur absoluten Primetime um 20:15 Uhr. Treue Fans wissen, dass um diese Uhrzeit eigentlich „Wer wird Millionär“ läuft. Doch TV-Zuschauer müssen am Montag natürlich nicht auf Günther Jauch verzichten. „Wer wird Millionär“ startet am Montag nur 15 Minuten später.

Moderator Günther Jauch bei „Wer wird Millionär“. Maik Meuser am Set von „RTL aktuell“ (Fotomontage)
Am Montag steht in Deutschland ein XL-Streik an. Sat.1 und RTL ändern deswegen ihr Programm – und nicht nur „Wer wird Millionär“ verliert seinen Sendeplatz. (Fotomontage) © RTL/Guido Engels & Instagram/Maik Meuser

Apropos „Wer wird Millionär“: Wer auf dem berühmt-berüchtigten Quizstuhl sitzt, braucht nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch eine große Portion Allgemeinwissen. Kandidatin Esther Gebhard musste am Montag (06.03.2023) feststellen, dass ausgerechnet eine Wissenslücke zu Bananen sie bei „Wer wird Millionär“ fast 16.000 Euro gekostet hätte. Verwendete Quellen: dwdl.de

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