„Ich verliere auch manchmal ...“

Supertalent-Finale auf RTL: Ging dieser Witz von Dieter Bohlen zu weit?

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Ein Screenshot der umstrittenen Szene.
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  • Armin T. Linder
    Armin T. Linder
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Der Gewinner bei „Das Supertalent“ auf RTL steht fest. Am Samstag beim großen Finale fiel die Entscheidung. Ein Dieter-Bohlen-Scherz war grenzwertig.

Update vom 23. Dezember:

Dieter Bohlen ist für seine flapsigen Sprüche bekannt. Einer beim Finale beim „Supertalent“ war aber zumindest grenzwertig.

Passiert ist es nach dem Auftritt der Artisten-Truppe „Step Out“. Für das Trio gilt, was bei einigen „Supertalent“-Teilnehmern der Fall ist: Es ist sehr international geprägt. Einer kommt aus Schweden, einer aus Weißrussland. Deswegen spricht Moderator Daniel Hartwich nach dem Auftritt auch den Dritten im Bunde an, Patrick Schuhmann aus Berlin.

„Du sprichst Deutsch, Patrick?“, erkundigt sich Hartwich. „Ja, so ein bisschen“, antwortet der. „Das muss reichen für die Show“, findet der Moderator. „Sogar für die Jury“, frotzelt er angesichts der nicht ganz akzentfreien Sprache von Sylvie Meis und Bruce Darnell.

Meis und Darnell lachen über diesen Witz am lautesten. Darnell schwärmt von „Step Out“, Meis ebenso, die den „Goldenen Buzzer“ gedrückt hatte. 

Dann ist Dieter Bohlen dran. Und statt einzustimmen in die Lobeshymne, fühlt er sich bemüßigt, wieder auf die Sache mit den mangelnden Sprachkenntnissen zurückzukehren. Und auf Hartwichs Scherzchen noch die volle Breitseite draufzusetzen.

„Ich bin ja jetzt hier quasi der Minderheitsdeutsche in der Jury, umgeben von Ausländern. Und der einzige Ostfriese im gesamten deutschen Fernsehen. Ich verliere auch manchmal das Verhältnis zu meiner Muttersprache. Wenn du dich zwei Stunden mit denen unterhältst“, sagt er und gestikuliert in Richtung der beiden Mitjuroren, „da weiß ich nicht mehr: ‚Heißt es jetzt mir oder mich oder dir oder dich?‘.“

Sowohl Meis als auch Darnell quittieren die Ausführungen mit ausgelassenem Gelächter. Viele im Publikum auch. Doch manchem war es wohl etwas zu viel. „Bohlen zieht mit Hartwich über andere Juroren her“, titelt etwa focus.de

Das Supertalent 2018: Stevie Starr ist der Gewinner

Update vom 23. Dezember:

Das „Supertalent“ der 12. Staffel steht fest: Alles-Schlucker Stevie Starr hat den Titel abgeräumt und zudem 100.000 Euro Prämie.

In den Top 3 waren zudem noch Lorenzo Sposato und Mo'Voce. Doch gegen Schluck-Stevie war nichts zu machen - um 23.56 Uhr war klar, dass er den Sieg davonträgt. 

Der 55-Jährige aus London war der "Herzenskandidat" von Dieter Bohlen. Er schockte Jury und Zuschauer bereits 2010 und 2011 mit seiner „Regurgitation“: Egal ob Billardkugeln, Glühlampen, Feuerzeuge, Zauberwürfel, lebende Goldfische oder brennende Zigaretten: Es gibt praktisch nichts, was er nicht herunterschluckt und wieder hochwürgt. Der Illusionist hat 2018 sein „Supertalent“-Comeback gegeben. 

Diese Trophäe kriegt nicht mal Stevie Starr geschluckt.


Ameli Bilyk (13) muss fürs Finale passen

Update vom 22. Dezember:

Ist das traurig! Seiltänzerin Ameli Bilyk (13) kann nicht beim Finale von „Das Supertalent“ bei RTL am Samstagabend dabei sein. Das teilte RTL mit. Sie war für viele die Favoritin, Dieter Bohlen nutzte den Begriff „Wunderkind“, als er sie sah.

Das Mädchen ist ist in der Ukraine beim Training vom Drahtseil gestürzt und hat sich den rechten Arm gebrochen (beide Knochen). Ameli muss nun einen Gips tragen, der Arzt ist laut RTL zuversichtlich, dass alles wieder in Ordnung kommt. In eineinhalb Monaten kann sie wohl wieder ins Training einsteigen. 

Doch das „Supertalent“-Finale ist für sie natürlich geplatzt. „Natürlich bin ich traurig, dass ich am Samstag im Supertalent-Finale nicht auf der Bühne stehen kann, aber ich drücke denen, die nun meinen Platz erhalten, die Daumen und wünsche auch allen anderen Finalisten viel Glück!“, so Ameli.

Extrem schüchtern und aufgeregt hatte Ameli Bilyk die „Supertalent“-Bühne betreten. "Völlig nervös, ne?", stellte Dieter Bohlen fest, als die 13-Jährige sich den Juroren vorstellte. Und auch Bruce Darnell hatte Bedenken und meinte: "Ich hoffe, dass sie nicht runterfällt – sie ist sehr nervös!" Jetzt ist es beim Training tatsächlich passiert.

Die 13-Jährige wird am Samstagabend im Publikum sitzen. Und auch sehen, wer ihren freien Platz eingenommen hat: die Tänzer-Truppe „Fair Play Crew“ aus Polen.

Das Supertalent 2018: Das sind die 12 Finalisten

Unser Artikel vom 17. Dezember (mit Update vom 22. Dezember): 

So viel steht schon vor dem Supertalent-Finale am Samstag fest: Mit Hundedressur wird keiner der Finalisten das Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro abräumen. Ein solches Talent hat es - im Gegensatz zum Vorjahres-Finale - nicht in die letzte Folge der aktuellen Staffel geschafft.

Dafür kann sich Dieter Bohlen freuen. Sein „Herzenskandidat“, der englische Alles-Schlucker Stevie Starr bekam von den Zuschauern das letzte Final-Ticket. Der Mann, der so ziemlich alles herunterschluckt und wieder hochwürgt, bekam im Voting die meisten Stimmen. 

„Das Supertalent“ 2018: Dieter Bohlens Herzenskandidat Stevie Starr zieht als letzter Kandidat ins große Live-Finale am Samstag ein!

Dafür haben es EigenWerk, die Tanzgruppe aus Monschau (die "Herzenskandidaten" von Bruce Darnell) und Merrick Hanna (13), der Tänzer aus San Diego/USA (der "Herzenskandidat" von Sylvie Meis) nicht ins Supertalent-Finale geschafft. 

Auch am Samstag entscheiden die Zuschauer-Stimmen bei "Das Supertalent – Das große Live-Finale" über den Sieg. Los geht es ab 20.15 Uhr. Wer am Ende der Sendung die meisten Telefon-Anrufe bekommt, darf sich über die Siegprämie in Höhe von 100.000 Euro freuen. 

„Das Supertalent“ 2018: Das sind die 12 Finalisten

Stevie Starr (55): Der Alles-Schlucker aus London war der "Herzenskandidat" von Dieter Bohlen. Er schockte Jury und Zuschauer bereits 2010 und 2011 mit seiner „Regurgitation“: Egal ob  Billardkugeln, Glühlampen, Feuerzeuge, Zauberwürfel, lebende Goldfische oder brennende Zigaretten: Es gibt praktisch nichts, was er nicht herunterschluckt und wieder hochwürgt. Der Illusionist hat 2018 sein „Supertalent“-Comeback gegeben. Und kann im Finale den Sieg klar machen. Was ihm vor acht Jahren nicht gelang. Damals schaffte er es ins „Supertalent“-Finale, erreichte im Televoting aber nur Platz sieben.

„Das Supertalent“ 2018: Stevie Starr ist der Wunschfinalist

Lorenzo Sposato (27), italienischer Sänger aus Schwalbach: Seine Deutschkenntnisse sind eher limitiert, dafür bringt er mit seiner Stimme große Emotionen rüber. Deswegen hat der italienische Sänger Lorenzo Sposato bei 'Das Supertalent' von Pop-Titan Dieter Bohlen den goldenne Buzzer erhalten. Was ihm den direkten Einzug ins Finale bescherte. 

Lorenzo Sposato stand nur wenige Sekunden auf der Bühne, da machte es bei Dieter Bohlen schon Klick: "Ich kenne dich!" Der Italiener nahm letztes Jahr bei "Deutschland sucht den Superstar" teil. "Ich dachte, mich tritt ein Pferd, so geil war's", erinnerte sich der Pop-Titan. Doch im Recall schied Lorenzo aus, weil er einen Popsong singen musste und nicht sein Steckenpferd, die Klassik, präsentieren konnte. Bohlen empfahl dem 26-Jährigen damals, er solle sich beim "Supertalent" bewerben. Gesagt, getan! Mit dem Song "É la mia vita" von Al Bano verzauberte der gelernte Pizzabäcker nicht nur das Publikum - sondern vor allem Sylvie Meis.

Dieter Bohlen erklärte in einer wahren Lobeshymne, warum er den goldenen Buzzer gedrückt hat: "Mich hat das auch wirklich berührt. Ich hatte wirklich die ganze Zeit Gänsehaut." Lorenzo konnte sein Glück kaum fassen, als der Glitter auf ihn niederregnet - und wischt sich eine Träne aus dem Gesicht.

„Das Supertalent“ 2018: Goldener Buzzer für Sänger Lorenzo Sposato

Mo’Voce, Gesangsgruppe aus Berlin: Darell Haynes (35), Sarai Cole (32) und Frank Odjidja (35) haben mit "Unchained Melody" von Il Divo Publikum und Jury umgehauen.Nach ihrem Auftritt drückte Dieter Bohlen höchstpersönlich den "Goldenen Buzzer" und beförderte das Trio damit direkt ins große Supertalent-Finale. Bei schönen Stimmen kann der Pop-Titan halt nicht widerstehen: Darrell Haynes, Sarai Cole und Frank Aablorh-Odjidja von Mo'Voce aus Berlin stehen erst seit knapp einem Jahr gemeinsam als Klassik/Pop-Trio auf der Bühne. Reicht im im „Supertalent“-Finale zum Sieg?

"Das Supertalent" 2018: Mo'Voce holen sich Gold!

Andreas Maintz (36), Tänzer aus Aachen: Gleich in der ersten Show von "Das Supertalent" regnete es goldenes Konfetti von der Studiodecke auf die Showbühne. Juror Bruce Darnell betätigte völlig unverhofft den "Goldenen Buzzer" und katapultierte Andreas Maintz somit sofort ins Finale. "Ich wollte langsam anfangen und dann natürlich besser werden."

Andreas Maintz hampelte anfangs etwas unbeholfen auf der Bühne rum. Die Gesichter der Jury-Mitglieder sprachen Bände. Doch nach wenigen Sekunden spielte der Tänzer sein richtiges Programm ab und lieferte die krassesten Tanz-Moves ab. Unter tosendem Applaus präsentierte der Tänzer sein Können. Die Jury war geflasht von Andreas' Talent. Ob es zum Sieg im „Supertalent“-Finale reicht?

„Das Supertalent“ 2018: Für Andreas Maintz lässt Bruce Darnell Gold regnen

Gennady Papizh (54), Geräuschimitator aus Berlin: Auch er bekam einen „Goldenen Buzzer“ von Bruce Darnell. Als Gennady Papizh anfing, Geräusche aus der Natur nachzuahmen, war es um Bruce geschehen. Der Supertalent-Juror konnte nicht mehr an sich halten, sprang sich mit Schwung auf und steuerte schnurstracks auf den goldenen Buzzer zu.

"Das Supertalent" 2018: "Goldener Buzzer" für Gennady Papizh

Step Out, Akrobatengruppe: Patrick Schuhmann (28) aus Berlin, Elias Larsson (32) aus Schweden und Viachaslau Hahunou (37) aus Weißrussland.

Große Freude bei den Jungs von "Step Out": Nach ihrem spektakulären Auftritt auf dem Schleuderbrett stürmte Jurorin Sylvie Meis die Bühne und drückte zum ersten Mal in der 12. Staffel ihren Goldenen Buzzer – und katapultierte damit Patrick Schuhmann, Paul Elias Larsson und Viachaslau Hahunou direkt ins Finale. Atemberaubende Akrobatik auf dem Sprungbrett

Die Akrobaten kennen sich seit zehn Jahren und trainieren seitdem regelmäßig. Abwechselnd springen sie auf eine Holzwippe und katapultieren sich dadurch in die Lüfte – wo sie atemberaubende Schrauben und Überschläge machen.

"Das Supertalent" 2018: Sylvie Meis drückt in Show 5 den Goldenen Buzzer

Kevin Elsnig (22) Countertenor aus Österreich:

Kevins Talent ist der Gesang: "Ich singe eigentlich immer und überall, auch wenn ich alleine bin: Im Bad, beim Kochen oder beim Putzen." Das Besondere daran: Kevin ist Countertenor. Das heißt, er hat seine hohe Stimme während des Stimmbruchs nicht verloren.

Woher er sein Talent hat, weiß der Österreicher nicht. Sein Vater singt und musiziert auch schon sein Leben lang, ist aber eher in der Volksmusik zu Hause. Kevin hingegen konnte die Supertalent-Jury mit der Arie "Lascia ch'io pianga" von Georg Friedrich Händel umhauen. Für seine Darbietung drückte Sylvie Meis den goldenen Buzzer, was ihn direkt ins „Supertalent“-Finale brachte.

"Das Supertalent" 2018: Kevin Elsnig überrascht alle

Fair Play Crew, Tänzer aus Polen:

Eigentlich hätte Ameli Bilyk im Finale stehen sollen. Doch die 13-Jährige verletzte sich und muss nun passen. Stattdessen darf sich die „Fair Play Crew“ als Nachrücker freuen. Die Tänzer-Gruppe aus Polen besteht aus Cezary Krukowski (40), Wojciech Blaszko (38), Karol Niecikowski (34), Rafal Kaminski (37), Blazej Gorski (28) und Marcin Rogalski (34).

"Das Supertalent" 2018: Für Ausnahme-Seiltänzerin Ameli regnet es Gold

Luciano, Holger & Rosario, Unterhaltungskünstler aus Frankfurt:

Wer bei diesem Trio regungslos auf seinem Sofa sitzen bleibt, ist selber schuld! Das "Heddemer Dreigestirn" gibt auf sehr unterhaltsame Art und Weise einige Songs von Juror Dieter Bohlen zum Besten. Potpourri aus "Dieters Musikrevue"

Rosario (42), Luciano (38) und Holger (37) treten seit 13 Jahren als "Heddemer Dreigestirn" auf. In ihrer Freizeit touren sie von einer Karnevalssitzung zur nächsten. Für "Das Supertalent" haben sie eine spezielle Show zusammengestellt: Unter dem Motto "Dieters Musikrevue" performen die Jungs die bekanntesten Hits von Bohlen. Von "Cherry Cherry Lady" über Pietro Lombardis erste Hit-Single "Call My Name" bis hin zu Andrea Bergs Ohrwurm "Du kannst noch nicht mal richtig lügen" – das Repertoire des Musikproduzenten wird komplett ausgeschöpft.

"Das Supertalent" 2018: Partyalarm mit dem "Heddemer Dreigestirn"

JD Anderson (30), Strongman aus den USA: Kraft, Ausdauer und Durchhaltevermögen – und das alles vereint in einem Körper: James Darren "JD" Anderson ist ein echtes Kraftpaket. Pfannen mit den Händen verbiegen? Für den 30-Jährigen ein Kinderspiel. Eisen mit den Zähnen krümmen? Kann er natürlich auch. Eiswände mit dem Kopf zerbrechen? Auch davor hat JD keine Angst. Der Strongman aus den USA traute sich in der vierten Supertalent-Show etwas, was niemand einfach so Zuhause nachmachen sollte. Und bekam von der Jury das Ticket für das „Supertalent“-Finale.

"Das Supertalent" 2018: Hammer! JD Anderson rammt sich durch 200 Kilo Eis

Olena UUTAi (32), Musikerin aus Russland:

Sowas haben Bruce Darnell, Sylvie Meis und Dieter Bohlen noch nie gehört. Die 32-jährige Olena Podluzhnaia aus Sibirien überraschte in der ersten Show von "Das Supertalent" 2018 mit einer energiegeladenen Maultrommel-Performance und abgefahrenen Sounds. "Endlich mal was Neues", freut sich Bruce und schickte die Musikerin eine Runde weiter.

"Das Supertalent" 2018: Olenas Maultrommel-Show haut alle aus den Socken

Hannes Schwarz (35), Feuerkünstler aus Triberg: Supertalent-Bühne 2.0: Hannes Schwarz möchte es noch einmal wagen. Nachdem er es 2009 sogar ins große Finale von "Das Supertalent" geschafft hat, will er es jetzt noch einmal wissen und stellt sich im wahrsten Sinne des Wortes, wieder mit ordentlichem Feuer vor die Jury. Dieses Mal kann er Sylvie Meis, Dieter Bohlen und Bruce Darnell seine heiße Feuershow allerdings nicht live auf der Bühne zeigen, denn dafür ist seine Show mittlerweile einfach zu groß. Für Dieter Bohlen ist Hannes' Feuershow seit 2009 unerreicht.

"Das Supertalent" 2018: Hannes Schwarz entfacht ein Feuer in der Jury

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