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Wunderschöner, abendfüllender Film

Berührender Familienfilm: Kinderbuchklassiker "Schellen-Ursli"

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Ein Wildfang, der in der Natur zuhause ist: Jonas Hartmann spielt die Rolle des Ursli mit viel Vergnügen.

München - Xavier Koller inszenierte „Schellen-Ursli“ nach dem Schweizer Kinderbuchklassiker als berührenden Familienfilm.

Wie „Heidi“ so ist auch „Schellen-Ursli“ eine der großen Schweizer Erzählungen für Kinder. Das Buch von Autorin Selina Chönz wurde 1945 veröffentlicht und ist längst ein Klassiker: Der Bub mit einer Glocke im Arm ziert eine Gedenkmünze und eine Briefmarke. Jetzt hat sich Regisseur Xavier Koller der Geschichte angenommen – herausgekommen ist ein berührender Familienfilm. Denn Uorsin ist ein guter Junge: ein Lausbub zwar, aber fleißig und fröhlich, ein Wildfang, der in der Natur zuhause ist. Im Sommer hilft er den Eltern auf der Alp. Als die Familie im Herbst ins Dorf zurückkehrt, stürzt ein Unglück sie in große Not. Das setzt auch Uorsin zu, der zudem eigene Sorgen mit sich herumträgt: Für den Chalandamarz-Umzug, bei dem die Kinder des Dorfes mit lautem Geläut den Winter austreiben, hat er nur ein winziges Glöckchen erhalten und wird als „Schellen-Ursli“ verspottet. Und dann ist da noch der gemeine Krämersohn, der ihm seine Freundin streitig macht.

Xavier Koller hat aus dem Bilderbuch einen abendfüllenden Spielfilm gemacht, der Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistern dürfte. Wunderschöne Naturaufnahmen bilden den Rahmen für eine ebenso einfache wie universale Geschichte um Unrecht, Armut und die beste Art, mit alldem zurechtzukommen. Dabei verliert sich der Film weder in Kitsch noch in Melodramatik und setzt stattdessen vollkommen zu Recht auf Hauptdarsteller Jonas Hartmann. Der spielt den tapferen Ursli mit so viel Zuversicht und Vergnügen, dass es eine wahre Freude ist.

„Schellen-Ursli“

mit Jonas Hartmann, Julia Jeker Regie: Xavier Koller

Laufzeit: 104 Minuten

Hervorragend

Dieser Film könnte Ihnen und Ihren Kindern gefallen, wenn Sie „Heidi“ mochten.

Johanna Popp

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