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Traumata

Terence Hill erschüttert über Krieg in Syrien

Terence Hill bei der Deutschlandpremiere seines Films "Mein Name ist Somebody - Zwei Fäuste kehren zurück". Foto: Sebastian Kahnert
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Terence Hill bei der Deutschlandpremiere seines Films "Mein Name ist Somebody - Zwei Fäuste kehren zurück". Foto: Sebastian Kahnert

Er ist wieder da. Terence Hill hat einen neuen Film herausgebracht.

Berlin (dpa) - Der italienische Schauspieler Terence Hill (79, «Vier Fäuste für ein Halleluja») ist laut eigener Aussage besonders erschüttert über die Kämpfe in Syrien, weil er als Kind selbst Krieg erlebt hat.

Hill, der zwischen 1943 und 1945 im sächsischen Lommatzsch gelebt und die Luftangriffe der Alliierten auf Dresden mitbekommen hat, sagte dem Magazin «Bunte»: «Von Lommatzsch habe ich die Bombardierung von Dresden erlebt, es war alles ganz rot. Was eine Bombe mit einem Kind macht, das bleibt das ganze Leben, auch wenn es nicht verletzt ist.»

Alle hätten damals Angst gehabt, erklärte der Schauspieler. «Ich hatte Alpträume, bis ich 30 war. Und was heute in Syrien passiert, das macht mich wütend. Wir haben kein Gehirn mehr.»

Hills Vater stammt aus Italien, seine Mutter aus Sachsen. In Lommatzsch verbrachte Hill ab 1943 einen Teil seiner Kindheit, bis die Familie 1945 vor den nahenden Russen nach Italien flüchtete. Der Schauspieler, der mit bürgerlichem Namen Mario Girotti heißt, hatte sich kürzlich bei der Präsentation seines neuen Kinofilms «Mein Name ist Somebody - Zwei Fäuste kehren zurück» in Dresden erklärt, sich als Sachse zu fühlen.

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