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„Gewalttätige Perversion“

Eklat um Prinz George - für diese Entscheidung gibt es harsche Kritik an Prinz William und Herzogin Middleton

Die Aufregung ist groß: Prinz William und Herzogin Kate haben ihren erst siebenjährigen Sohn George mit zur Jagd genommen. Jetzt hagelt es scharfe Kritik.

  • Der siebenjährige Prinz George soll mit seinen Eltern bei der Jagd gewesen sein.
  • Mehrere Mitglieder der Royal Family sollen dabei Auerhähne geschossen haben.
  • Jetzt bekommen Prinz William und Kate Middleton heftigen Gegenwind.

Corgarff - Prinz William und Herzogin Kate haben einen Teil der Sommerferien mit den drei gemeinsamen Kindern George, Charlotte und Louis auf Schloss Balmoral in Schottland verbracht. Das Anwesen ist ein Rückzugsort für Queen Elizabeth, die jedes Jahr dort den Sommer verbringt, oft mit Besuchen ihrer Familie. Neben dieser Familien-Auszeit gibt es aber auch andere Programmpunkte – traditionell zählt auch die Jagd dazu.

Nur wenige Autominuten von Balmoral entfernt, liegt der Ort Corgarff, wo auch in diesem Jahr die Auerhahn-Jagd stattfand. Geladen sind neben Mitgliedern der Royal Family auch zahlreiche Freunde. Während Prinz William selbst zum Gewehr griff, sollen seine Frau Kate und sein siebenjähriger Sohn George zugesehen haben. Das sorgt jetzt für Ärger.

Prinz William & Kate Middleton: Heftige Kritik wegen Jagdausflug mit Sohn Prinz George

Denn Tierschutz-Aktivisten attackieren das Herzogspaar für die Entscheidung, den kleinen Prinzen mitzunehmen harsch. „Nur sehr wenige Menschen betrachten das Schießen als ‚Sport‘ heutzutage als etwas anderes als eine gewalttätige Perversion“, sagte PETA-Chefin Mimi Bekhechi in einem Statement, aus dem die Daily Mail zitiert. Es könne der Psyche eines Kindes schaden, wenn es gezwungen ist, ein solch beiläufiges Töten zu beobachten, führt sie aus.

„Um ihm zu helfen, sich zu einem verantwortungsbewussten, mitfühlenden Anführer zu entwickeln, müssen seine Eltern ihm Respekt für alle Lebewesen beibringen“, schließt die Aktivistin ihre Argumentation ab.

Prinz Harry: Wegen Ehefrau Meghan Markle verzichtet er auf die traditionelle Jagd

Die Jagd gehört im britischen Königshaus zur traditionellen Erziehung. Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass Prinz George trotz seines jungen Alters bei einer zugegen war. Auch Prinz William selbst und sein Bruder Prinz Harry waren schon als Kinder bei Jagden dabei. Sie waren so begeistert, dass ihre Mutter, die verstorbene Prinzessin Diana, sie scherzhaft als ihre „Killer Wales“ bezeichnete, berichtet die Daily Mail.

Seit Prinz Harry, der vor kurzem mit einer überraschenden Ankündigung Furore machte, aber mit Meghan Markle* zusammen ist, jagt er deutlich seltener als zuvor. Meghan hat wohl mehrfach ihre Missbilligung zum Ausdruck gebracht, hat es ihrem Ehemann aber – auch wenn diese Gerüchte zeitweise kursierten – nie verboten. (mam) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Phil Noble/PA Wire/dpa