Böse Worte

Helene Fischer will die Umwelt schützen - aus diesem Grund sind Fans jetzt sauer

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Helene Fischer sagt Plastik den Kampf an - doch das kommt nicht bei allen gut an.
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Helene Fischers Stadion-Tour 2018 ist vorbei. Die Sängerin bedankt sich mit einem tollen Geschenk bei ihrer Crew - doch das schmeckt nicht allen Fans.

Frankfurt - Helene Fischer (33) hat es wieder geschafft: Mega-Auftritte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Glückliche Fans, die ihr Idol bei der Stadion-Tour 2018 live bejubeln durften. Bei Facebook sagte Helene Fischer ihren Fans "aus tiefstem Herzen Danke". Wie verrückt Helene-Fischer-Fans sind, hatten sie erst kürzlich bei einem Konzert in Frankfurt gezeigt. 

Helene Fischer: 4Ocean-Armbänder für den Umweltschutz

Helene Fischer hat ihrer gesamten Crew nach der Stadion-Tour 2018 Umweltschutz-Armbänder geschenkt.

Für ihre Crew hat sich Helene Fischer etwas Besonderes einfallen lassen: Zum Abschluss der Tour verschenkte sie rund 200 Armbänder. Doch Helene Fischer, die inzwischen sogar ihre eigene Münze hat, hat auch kritische Worte. Bei Instagram schreibt die Schlager-Queen mit den russischen Wurzeln: "Wir haben ein massives Plastikmüll-Problem. Darunter leiden nicht nur die Tiere, sondern letztlich wir alle!"

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Helene Fischer erklärt, wie 4Ocean die Umwelt schützt

200 dieser Armbänder hat Helene Fischer an ihre Crewmitglieder verschenkt.

Helene Fischer erzählt von der Aktion 4Ocean. Diese wurde von den Umweltschützern Andrew Cooper und Alex Schulze ins Leben gerufen. Das Duo verkauft jene Armbänder, die Helene Fischer ihrer Crew als Dank für die tolle Bühnenshow geschenkt hat. Der Clou: Die Armbänder bestehen aus Plastikmüll, den die beiden Amis zuvor aus dem Meer gefischt haben. Aus 500 Gramm gesammeltem Plastik machen die Umweltschützer ein Armband. Die Bändchen kosten 20 Dollar (rund 17,20 Euro) und können im Shop von 4ocean.com bestellt werden. Dazu kommt noch Porto, weil aus den USA geliefert wird.

Umweltschutz: Helene Fischer kennt 4Ocean schon länger

Ihr Lieben, der Sommer ist da und es zieht sicherlich viele ans Meer, also heute mal was zum nachdenken... Wie viele von euch sicher wissen, haben wir ein massives Plastikmüll-Problem. Darunter leiden nicht nur die Tiere, sondern letztendlich wir Alle! Dass jeder seinen Beitrag zu einer besseren bzw. sauberen Welt beitragen kann, zeigen Alex und Andrew – sie haben die Aktion „4Ocean“ ins Leben gerufen. Sie reinigen gemeinsam mit vielen Freiwilligen die Meere und Strände dieser Welt. Ich bin vor einiger Zeit auf diese Organisation aufmerksam geworden und habe mich entschlossen meiner gesamten Crew als Abschluss zu unserer Sommertour 200 Armbänder zu schenken, um uns alle daran zu erinnern, wie dankbar wir sein können auf dieser wundervollen Erde zu leben und dass wir alle auch im Kleinen dazu beitragen können unsere Umwelt zu schützen. Mit dem Kauf eines Armbandes - das aus recyceltem Plastik hergestellt wird - wird die Entsorgung von einem „Pfund“ Müll aus den Ozeanen und von den Küsten finanziert. Also tut etwas Gutes und lasst euch auch von @4ocean inspirieren! Tolle Aktion. • • • ...man sieht eine hässliche Landschaft - immer ist der Mensch schuld! #4ocean #kampfdemplastikmüll #armband #gutesache #umwelt #wirhabennurdieeineWelt #inthenameoflove #crewloveistruelove #helenefischerlive #helenefischer #stadione2018 #spürstdudas #stadiontournee

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Helene Fischer, die oft durch heiße Outfits besticht, hat sich dazu entschlossen, die Organisation zu unterstützen, indem sie 200 Armbänder gekauft hat. Der Sinn: Helene Fischer will "alle daran erinnern, wie dankbar wir sein können, auf dieser wundervollen Erde zu leben".

Hat Helene Fischers Umwelt-Aktion einen faden Beigeschmack?

Die Kommentare neben Helene Fischers (in einer Beziehung mit Florian Silbereisen) Umwelt-Post ist voller Herzchen und Daumen-hoch-Smileys. "Wir haben nur diese eine Welt. Und trotzdem achten wir nicht darauf", schreibt eine Nutzerin. Doch es gibt auch kritische Stimmen. Eine Userin schreibt: "Schön und gut, aber mit dem Kauf eines Bändchens ist das Problem noch lange nicht behoben. Selber helfen wäre auch mal was." Eine Frau ermahnt, dass durch das Bestellen in den USA nur noch mehr Plastikmüll produziert werde. Und eine andere Frau schreibt an Helene Fischer gerichtet: "Tolle Aktion, hat aber einen faden Beigeschmack, da es bei der Tour spezielle Becher von Dir gab - aus Plastik." 

Matthias Hoffmann

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