Zweiter Saisonsieg gegen den MTV München?

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Die Mittelblocker leisten gute Arbeit. Trainer Thomae ist mit Markus Frey (Bild) und Paddy Müller bislang zufrieden.

Mühldorf - Die schwersten Gegner haben die Regionalliga-Volleyballer des TSV Mühldorf mit Coburg, Marktredwitz und Niederviehbach bereits hinter sich...

Jetzt gilt es Punkte zu machen, wenn am Samstag der MTV München zu Gast in der neuen Hauptschulturnhalle in Mühldorf (Beginn 20 Uhr) ist. Ein in allen Belangen ebenbürtiger Gegner. Denn nicht nur, dass die Münchener mit 2:6 Punkten bisher ebenfalls erst einen Sieg (gegen Deggendorf) einfahren konnten. Auch im Satzverhältnis gleichen sich die Samstagsgegner auf die Zahl genau (5:9 Sätze).


Davon will Mühldorfs Trainer Günther Thomae aber nichts wissen: "Die Favoriten haben wir hinter uns, jetzt müssen wir punkten, wenn wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben wollen. Ansonsten haben wir in der Regionalliga nichts verloren."

Er kann jedenfalls auf ein volles Spieler-Kontingent zurückgreifen. Diagonalspieler Thomas Lehel hat seine Grippe überstanden und komplettiert den Zehn-Mann-Kader damit wieder. Thomae fordert vor allem mehr Aggressivität in den Angriffen, dies habe er zuletzt bei der 1:3-Niederlage gegen Marktredwitz am meisten vermisst, ebenso die Courage bei den Aufschlägen. Natürlich weiß er auch: Seine Mannschaft hat im Vergleich zu den anderen Mannschaften Defizite in der Körpergröße, "diese müssen wir durch Cleverness in der Spielweise wettmachen".


Beim Heimspieltag haben die Mühldorfer einen prominenten Gast: Ferdinand Tille, Mühldorfer Eigensgewächs sowie Stammlibero bei Generali Haching und in der deutschen Nationalmannschaft, der bei der Weltmeisterschaft in Italien zum weltbesten Libero ausgezeichnet worden ist, wird an diesem Abend von Vereinsseite geehrt und steht auch für Autogrammwünsche zur Verfügung.

Josef Enzinger

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