Lauf zur internationalen deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf dem Lausitzring

IDM: Zwei zweite Plätze für Luca

Erfolgreiches Duett: beim ersten Lauf zur internationalen deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf dem Lausitzring konnten der Waldkraiburger Luca Grünwald (St.Nr. 43) mit der Honda NSF250 in der Klasse Moto3 und der Nümbrechter Florian Alt (St.Nr.66) mit der KTM GP in der Klasse bis 125ccm die vollen IDM-Meisterschaftspunkte erringen.
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Erfolgreiches Duett: beim ersten Lauf zur internationalen deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf dem Lausitzring konnten der Waldkraiburger Luca Grünwald (St.Nr. 43) mit der Honda NSF250 in der Klasse Moto3 und der Nümbrechter Florian Alt (St.Nr.66) mit der KTM GP in der Klasse bis 125ccm die vollen IDM-Meisterschaftspunkte erringen.

Klettwitz - Für Luca Grünwald aus Waldkraiburg war es ein Saisonauftakt nach Maß: auf dem Lauitzring konnte der 17-Jährige mit zwei zweiten Plätzen überzeugen.

Das war für Luca Grünwald aus Waldkraiburg ein Saisonauftakt nach Maß: beim ersten Lauf zur internationalen deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf dem 4,3 Kilometer langen Lausitzring in Brandenburg konnte der 17-jährige Youngster in beiden Rennläufen auf seiner Moto3-Honda NSF mit zwei zweiten Plätzen überzeugen.


Diese Rennen waren aber nicht nur eine Auseinandersetzung zwischen den Rennfahrern, wird doch heuer neben den bisherigen 125ern erstmals auch mit den neuen, schwereren 250ccm-Viertakt-Motorrädern gefahren. So blieb es dem 16-jährigen Florian Alt aus Nümbrecht mit seiner KTM GP vorbehalten, mit seinen Siegen nochmals die Fahne der technisch ausgereiften Zweitakter hochzuhalten.

Für Luca Grünwald gibt es aber für seine Platzierungen in der Klasse Moto3 volle Meisterschaftspunkte. Mit dieser Maximalpunktzahl ist er damit in der Geschichtsschreibung der erste deutsche Moto3-Führende, vor Klaus Heidel aus Burgstädt und dem Holländer Jerry van de Bunt, alle mit der Honda NSF 250.


"Wir waren nicht nur in der Lausitz, auch das Wetter war ausgesprochen lausig. Temperaturen um die 15 Grad und ständige Windböen und Regenschauer machten es uns nicht leicht die richtige Abstimmung zu finden", so fröstelnd Luca Grünwald.

Im ersten Rennen am Samstag, nach einem Blitzstart aus der ersten Reihe, setzte er sich mit seinem Konkurrenten Florian Alt vom übrigen Feld um einige Sekunden ab. Beide sind Rennkollegen aus dem Freudenberg-Racing-Team, trotzdem schenkten die beiden sich nichts, ständige Positionswechsel bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 138,6 km/h prägten den Verlauf dieses Rennens über 18 Runden.

Plötzlich einsetzender starker Regen veranlasste aber die Rennleitung das Rennen in der 14. Runde aus Sicherheitsgründen abzubrechen, ausgerechnet in dieser Runde führte aber Florian Alt mit drei Zehntelsekunden und wurde so zum Rennsieger erklärt. Ein bisschen enttäuscht Luca Grünwald: "Ich kenne den Florian ja gut, hatte mir schon noch die Chance überlegt ihn vor der Ziellinie auszutricksen, dazu hat's halt nicht gereicht."

Für das zweite Rennen am Sonntag hatte sich Florian Alt eine ähnliche Renntaktik ausgedacht. Wieder setzten sich beide Freudenberg-Piloten vom Verfolgerfeld ab, wechselten ständig die Führungsposition, diesmal blieb aber Florian Alt in der letzten Runde hinter Luca Grünwald, "meine Reifen haben auf der kalten Piste brutal nachgelassen."

Auf der langen Zielgeraden nutzte dann Florian Alt den Windschatten, um nur eine Zehntelsekunde Vorsprung musste sich Luca Grünwald ein zweites Mal geschlagen geben.

In zwei Wochen werden die nächsten zwei Rennen stattfinden, dann treffen die Konkurrenten im MotoPark Oschersleben in der Magedeburger Börde aufeinander.

re/Oberbayerisches Volksblatt

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