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Deutsche Meisterschaft der Senioren

Zitterpartie für den Heldensteiner Reinhold Paul: Was dann im vorletzten Versuch passierte

Reinhold Paul wurde deutscher Meister im Speerwurf der Senioren M65.
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Reinhold Paul wurde deutscher Meister im Speerwurf der Senioren M65.

Das war eine enge Kiste für Reinhold Paul vom VfL Waldkraiburg bei der Deutschen Meisterschaft der Senioren. Im Speerwerfen lag Paul bis zum fünften Versuch auf Platz zwei. Was dann passierte.

Erding – Mit einer Gold- und einer Bronzemedaille haben die Landkreis-Leichtathleten bei den deutschen Meisterschaften der Senioren in Erding überrascht.

Amtierender Weltmeister lange nur Zweiter

Der neue deutsche Meister im Speerwurf der Senioren M65 heißt Reinhold Paul und kommt vom VfL Waldkraiburg. Zweifelsohne war es diesmal eine echte Zitterpartie für den amtierenden Weltmeister, denn lange Zeit lag er „nur“ an der zweiten Position und „irgendwie wollte es nicht so recht klappen mit einem perfekten Wurf“, sagte der Routinier. In seinem fünften Finalversuch kam dann endlich der erlösende Top-Wurf mit allen technischen Raffinessen.

Mit 43,97 Metern setzte er sich an die Spitze der Konkurrenz, doch „sicher“ war er deshalb noch lange nicht. Deshalb entwickelte sich der sechste und letzte Durchgang zu einer wahren Zitterpartie. Sein ärgster Konkurrent Josef Schaffarzik vom ESV Nürnberg Rangierbahnhof lag lange Zeit in Führung.

Das sah verdächtig nach Gold aus

In seinem letzten Versuch gelang dem WM-Dritten dann auch ein Wurf der „verdächtig“ nach Gold aussah. Wenige Sekunden später strahlte Reinhold Paul erleichtert, denn sein Gegner erzielte eine hauchdünn schwächere Leistung und landete bei 43,67 Metern. „Das war diesmal wirklich knapp, aber auch zu erwarten, dass ich im Kampf um Gold massiv attackiert werde“, freute sich Paul. Der Heldensteiner beendet nun seine Sommer-Saison: Ungeschlagen gewann er alle seine Titelvorhaben. Neben der Weltmeisterschaft siegte er bei den nationalen Winterwurf-Meisterschaften und nun auch bei den Sommer-Titelkämpfen.

Riesige Überraschung im Diskuswurf

Für eine riesige Überraschung sorgte sein Vereinskamerad Sergej Eichmann. Der 47-Jährige ging im Diskuswurf der Männer M45 an den Start und hatte es in der namhaften Konkurrenz sehr schwer, ganz nach vorne zu kommen. Aber der amtierende bayerische Meister kämpfte eisern, obwohl der bärenstarke Athlet enorm nervös in den Wurfring stieg.

Sergej Eichmann gewann DM-Bronze im Diskuswurf der Männer M45.

Den Zwei-Kilogramm-Diskus schleuderte er mit seiner guten Technik schließlich auf 33,28 Meter. „Mit dieser Leistung bin ich schon ganz gut zufrieden“, freute sich der Waldkraiburger. Am Ende flandete er einen unerwarteten Erfolg: Mit der Bronzemedaille feierte er den bislang größten Erfolg seiner Karriere. Nicht zu schlagen war der hochfavorisierte Ralf Mordhorst vom Leichtathletik-Club Lübeck mit 45,81 Metern vor Alexander Sommer vom 1. SV Leichtathletik-Hoyerswerda mit 39,46 Metern.

Vierter Platz für Anglhuber

Im Hochsprung der Männer M45 ging der Kraiburger Josef Anglhuber an den Start. Trotz der nassen Bedingungen blieb der 49-Jährige in seinem Leistungssoll und überquerte 1,60 Meter. Damit belegte er im Trikot des TSV Wasserburg den vierten Platz und verfehlte als bester Bayer Bronze um fünf Zentimeter. Deutscher Meister wurde in der dichten Konkurrenz Jan Serner vom Dürener TV mit 1,68 Metern.

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