Wegen Irrtums nur Bronze

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Robert Wimmer und Triathlon-Bundestrainer Roland Knoll

Weiden - Weil Robert Wimmer bei einem Triathlon-Wettbewerb beim Schwimmen irrtümlich eine 16. Bahn begann, vergab er seine Chance auf den Sieg. Trotzdem schaffte er noch Bronze.

Bei der stark besetzten bayerischen Triathlon-Meisterschaft in Weiden in der Oberpfalz lief für den jungen Athleten vieles ganz hervorragend. Lediglich durch eine Unachtsamkeit beim Schwimmen vergab Robert die Chance auf den Sieg.

Geschwommen wurde in Weiden im Schwimmbad auf 50-m-Bahnen. Aufgrund eines Missverständnisses stieg er nicht nach 750 m (15 Bahnen) aus dem Becken sondern begann eine 16. Bahn, ehe er nach Zuruf den Irrtum bemerkte.

Der Zeitverlust von etwa 25 Sekunden hatte zur Folge, dass Robert Wimmer nicht mit dem Spitzentrio, sondern mit der ersten Verfolgergruppe das Radrennen aufnahm. Die anfänglich 15 Mann starke Gruppe schmolz aufgrund des hohen Tempos, das der junge Endorfer vorlegte, auf drei Athleten. 

Nach 20 Radkilometern wechselte die Gruppe auf den abschließenden 5000-m-Lauf. Mit dem besten Laufsplit von 16:42 min schob sich Robert Wimmer bis auf 30 sec auf den Tagessieger Johannes Zappe und dem zweitplazierten Vincent Zappe aus Schongau heran. Sichtlich zufrieden mit der Leistung seines Nachwuchsathleten zeigte sich neben Heimtrainer Manfred Jäger auch Triathlon-Bundestrainer Roland Knoll. 

Marcell Szabo, ebenfalls vom Aicher-Holzhaus-Team aus Bad Endorf, schwamm stark, konnte aber leider nicht die Radgruppe halten und verlor viel Zeit auf der Radstrecke. Mit einer guten Laufvorstellung (18.41 min) gelang ihm dennoch ein achter Platz bei dieser Meisterschaft.  

Pressemeldung TSV Bad Endorf

Quelle: rosenheim24.de

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