92:66-Kantersieg gegen Osnabrück

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Rebecca Thoresen.

Wasserburg - Keine Chance ließen die Wasserburger Bundesliga-Damen dem Tabellenfünften Girolive Osnabrück vor 600 begeisterten Zuschauern in der Badria-Halle.

Die Gastgeberinnen dominierten die Partie des 8. Spieltags der DBBL und gewannen klar mit 92:66 (49:31). Nach der Niederlage von Rhein-Main gegen Halle hat Spitzenreiter Wasserburg jetzt in der Tabelle bereits vier Punkte Vorsprung auf diese beiden Teams, die punktgleich auf Platz Zwei und Drei liegen.

Eine weitere gute Nachricht: Durch Spenden der Zuschauer und die Abgabe der Abteilung Basketball pro verkaufter Eintrittskarte kam eine nette Summe für die Taifun-Opfer auf den Philippinnen zusammen. „Das waren insgesamt 437 Euro, die wir gerne aufgerundet haben“, so Abteilungsleiterin Gaby Brei, die nun 500 Euro auf das Konto der Hilfsorganisation humedica überweist.

Der Spielverlauf der Samstagspartie ist schnell erzählt: Bis zum 14:12 in der achten Minute konnten die Gäste aus Niedersachsen noch gut mithalten, doch dann sorgte ein 11:2-Lauf der Wasserburgerinnen bis zur Viertelpause – inklusive einem Buzzerbeater von Tiina Sten – für eine 25:14-Führung für die Hausherrinnen. Viertelübergreifend bauten diese den Lauf sogar auf 20:4 aus, so dass beim 36:17 in der 15. Minute und dem 49:31 zur Halbzeit – ebenfalls durch einen Treffer in letzter Sekunde von Melissa Jeltema - eigentlich alles klar war. „Wir haben als Team sehr ordentlich gespielt“, freute sich Coach Bastian Wernthaler: „Bei so einer Führung ist es natürlich immer schwer die Motivation hoch zu halten. Da war ich nicht immer zufrieden mit der Verteidigung.“

Näher als auf 16 Punkte kamen die Osnabrückerinnen aber auch trotz einiger Nachlässigkeiten in der heimischen Defense-Arbeit nicht heran und mussten zusehen, wie der Meister des Vorjahres unaufhaltsam davonzog und letztendlich deutlich gewann, obwohl Wernthaler viel durchwechselte: „Ich bin froh, dass ich viel durchrotieren konnte, und wir so unsere Kräfte für den EuroCup schonen konnten.“ Denn schon am Mittwoch geht es mit der Partie im ungarischen Miskolc weiter.

Und da kann dann hoffentlich auch Iva Roglic schon mitmischen. Die serbische Centerin wurde Ende der Woche als Ersatz für die langzeitverletzte Centerin Anita Teilane verpflichtet. „Wir mussten reagieren: Unter dem Korb sind wir ohne Anita einfach zu klein – vor allem im EuroCup. Hoffentlich klappt das noch mit der Spielerlaubnis für Mittwoch“, so Gaby Brei: „Iva ist kampf- und reboundstark und für ihre 1,89 m sehr beweglich. Wir hätten sie schon vor einigen Jahren mal gerne verpflichtet, aber da hat das dann nicht geklappt.“ Die 25-jährige Roglic ist international erfahren, hat für die serbische Nationalmannschaft bei Europameisterschaften und für verschiedene Vereine im EuroCup gespielt. 2012 erzielte sie dabei für Partizan Galenika 5,5 Punkte und holte 6,5 Rebounds.

Gegen Osnabrück spielten: Lena Aß, Stina Barnert (9 Punkte / 6 Assists), Anne Breitreiner (4), Svenja Brunckhorst (11 / 100% Trefferquote), Emma Cannon (13 / 16 Rebounds), Martina Dover (4), Melissa Jeltema (13), Tiina Sten (17 / 2 von 2 Dreiern), Rebecca Thoresen (6), Steffi Wagner (15 / 7 Rebounds) und Miri Zeller.

Pressemeldung TSV Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

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