SV Wacker Burghausen präsentiert demnächst einen neuen Coach

Wacker Burghausen: Donkov nur kurz Chef

OVB
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Bis Freitag soll der Trainer stehen: Geschäftsführer Florian Hahn und Bürgermeister Hans Steindl (rechts).

Burghausen - Wenn Wacker am kommenden Freitag ins Trainingslager in die Türkei fliegt, wird Donkov schon nicht mehr als Chef die Verantwortung tragen.

Der Urlaub war nur kurz für die Drittliga-Kicker des SV Wacker Burghausen. Nur etwa 14 Tage hatten die Profis von der Salzach Zeit, um sich im Kreise ihrer Familien zu erholen. Am Dienstag bat Co-Trainer Georgi Donkov zu den ersten Trainingseinheiten, wobei am Vormittag wieder der obligatorische Laktattest durchgeführt wurde.


Wenn die Burghauser am kommenden Freitag ins Trainingslager in die Türkei fliegen, wird Donkov aber nicht mehr als Chef die Verantwortung tragen, denn bis dahin soll der Nachfolger des zu Energie Cottbus in die 2. Liga gewechselten Rudi Bommer nicht nur bekannt sein, sondern auch seine Arbeit aufgenommen haben.

Mehrere Kandidaten im Gespräch


Sahr Senesie soll weiter für Wacker Burghausen stürmen.

Als Kandidaten werden beim Tabellenneunten beispielsweise Frank Thömmes (war schon mal Co-Trainer bei Wacker, seinerzeit unter Jürgen Press), Hans-Jürgen Boysen (kürzlich beim Zweitligisten FSV Frankfurt entlassen), Ex-Wacker-Spieler Michael Wiesinger (derzeit beim 1. FC Nürnberg 2 tätig) und der frühere Burghausen-Coach Günter Güttler gehandelt. Egal, wer letztlich den "Zuschlag" bekommt: Bis zum Punktspielstart am Samstag, 21. Januar, beim SV Babelsberg 03 bleibt nicht viel Zeit, um dem Team eine Handschrift zu verleihen.

Georgi Donkov, der erst im kommenden Sommer die Fußballlehrer-Lizenz erwirbt, bleibt dem Verein auf alle Fälle als Co-Trainer erhalten, als Chefcoach wäre er - wegen fehlender Genehmigung durch den DFB - ohnehin nicht infrage gekommen.

Beim Aufgalopp waren gestern übrigens Thomas Leberfinger und Ronald Schmidt (nach Verletzungspausen) sowie Sahr Senesie mit von der Partie. Am 26-jährigen Stürmer, der früher unter anderem bei Borussia Dortmund, Grasshoppers Zürich und der TSG Hoffenheim unter Vertrag stand, sollen zwar andere Clubs Interesse bekundet haben, doch er dürfte an der Salzach bleiben. Noch in dieser Woche sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden.

cs/Oberbayerisches Volksblatt

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