Voglsammer als tragische Figur

Rosenheim - Die erste Heimniederlage seit Mai 2011 kassierte der TSV 1860 Rosenheim am Samstag beim 2:4 gegen den Würzburger FV.

Herschenken wollte der Spitzenreiter sicher nichts. Das zeigte auch die wütende Reaktion von Kapitän Michael Kokocinski nach dem 2:4 des TSV 1860 Rosenheim gegen den Würzburger FV, der ersten Heimniederlage des Kathrein-Teams seit dem 3. Mai 2011 (1:2 gegen Seligenporten). Doch von Anfang an war der Wurm drin. Kamolz trifft freistehend zur Würzburger Führung. Als der Ball in der Vorwärtsbewegung verloren wird, ein schneller Konter, Mayer kommt ohne Not aus dem Tor, wird versetzt von Rieder - das 0:2. Nach der Pause wirkt 1860 konzentrierter, doch Würzburgs Keeper Lechner hält stark. Chancenlos ist er bei Voglsammers Aufsetzer, Hoffnung keimt auf, die aber Krautschneider schnell wieder zerstört. Nach dem 2:3 durch Majdancevic "war der Ausgleich drin", verweist Trainer Marco Schmidt auf die Möglichkeit von Voglsammer, der schließlich zur tragischen Figur wird. Notbremse in letzter Minute, Rot. Kirchner verwandelt den Strafstoß.


TSV 1860 Rosenheim: Mayer, Herberth, Pflügler (ab 71. Linnemann), Christian Hofmann, Wallner, Florian Hofmann, Kokocinski, Birner, Haas, Majdancevic, Voglsammer.

Tore: 0:1 (19.) Kamolz, 0:2 (37.) Rieder, 1:2 (56.) Voglsammer, 1:3 (65.) Krautschneider, 2:3 (79.) Majdancevic, 2:4 (90., Foulelfmeter) Kirchner.


Schiedsrichter: Treiber (Neuburg).

Zuschauer: 120.

Besonderheit: Rote Karte für Voglsammer (90., Notbremse).

hü/Oberbayerisches Volksblatt

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