Trainerwechsel sorgen für Spannung

Landkreis - In der regionalen Handballszene hat sich in der Sommerpause viel getan. Mit welcher Ausgangslage die Teams in die neue Saison starten:

Die "handballlose Zeit" ist nun auch für die Damen- und Herrenmannschaften aus der Region endlich vorbei. Viel hat sich dabei vor dem Saisonstart in den Vereinen aus den Landkreisen Traunstein und Rosenheim und Berchtesgadener Land getan.


Während von den Herren des TSV Brannenburg  wieder eine solide Saison in der Bezirksoberliga Oberbayern erwartet wird, darf man im Umfeld gespannt sein, wie sich der SBC Traunstein nach dem Wiederaufstieg in die höchste Oberbayerische Spielklasse verkaufen wird. Bei den Damen gehört wieder der ESV Freilassing als amtierender Oberbayerischer Vizemeister und Bezirkspokalfinalist zum Kreis der Meisterschaftsfavoriten in der Bezirksoberliga. Vom TSV Brannenburg wird dagegen ein Mittelfeldplatz in der BOL angestrebt.

Neu besetzte Trainerstühle


In der Bezirksliga der Männer wurde bei vier Vereinen der Trainerposten neubesetzt. Beim TuS Prien  übernimmt nun der langjährige Spielmacher Helmut Dulzenberger den Trainerposten. Nach den Abgängen einiger Spieler, kann vorerst keine genaue Prognose über den Leistungsstand des ehemaligen Landesligisten abgegeben werden. Nachdem Klassenerhalt in der zurückliegenden Saison, geht  auch der letztjährige Aufsteiger TSV Übersee mit einem neuen Trainer in die Saison. Für Hans Mitterer steht mit Thomas Wirth ein alter Bekannter an der Seitenlinie der „Achentaler“, der den TSV in der Bezirksliga etablieren möchte.

Ein alter Bekannter steht auch beim TuS Traunreut als neuer Herrentrainer zur Verfügung. Mit Georg „Suky“ Paul haben dabei die Siemensstädter einen Trainer gefunden, der das Mannschaftsgefüge ganz genau kennt.  Nachdem  der TuS die Abstiegsrelegation in der vergangenen  Saison nur durch den Mannschaftsrückzug der SF Föching vermeiden konnte, wird die diesjährige Spielzeit durch den Abgang von weiteren Leistungsträgern nicht leichter.  

Der TSV Brannenburg II tritt als Neuling in der Bezirksliga an, während der ESV Rosenheim  auch in dieser Saison wieder gute Chancen besitzt eine Platzierung im oberen Tabellendrittel  zu erreichen. Auch mit dem SV Bruckmühl, der sich mit Spielern der aufgelösten Föchinger-Mannschaft verstärken konnte ist in dieser Saison sehr stark zu rechnen.

Bei den Traunreuter Damen gibt es ebenfalls einen Trainerwechsel. Mit dem erfahrenen Günther Thois fand sich nun ein Übungsleiter, der die erfolgreiche Arbeit von Daliborka Schmidt fortsetzen soll.  Mit dem TuS Prien, dem Bezirksoberligaabsteiger TuS Raubling und dem SV Bruckmühl kommt es dabei wieder zu interessanten Derbys in der Bezirksliga der Damen. Attraktivität verspricht in dieser Saison die Bezirksklasse der Männer.  

Freilassing wieder dabei

Nach zwei Jahren Abstinenz nimmt der ESV Freilassing wieder mit einer Mannschaft am Spielbetrieb teil. Mit dem Ex-Salzburger Petr Hubal konnten die Grenzstädter dabei einen Trainer verpflichten,  der genug Erfahrung besitzt um den Traditionsverein wieder in die Bezirksliga zu führen. Drei Jahre lang war die zweite Traunsteiner Herrenmannschaft von der Bildfläche verschwunden. Nun greifen die Kreisstädter mit einer überaus jungen Mannschaft wieder an und dürften dabei durchaus das Potenzial besitzen, um im ersten Tabellendrittel mit zu spielen.

Lokalderbys im Spielplan

Mit dem ESV Rosenheim II, SV Bruckmühl II, Meisterschaftsfavorit TuS Prien II und dem TSV Trostberg stehen in der Bezirksklasse zahlreiche Lokalderbys auf dem Programm, die viel Spannung versprechen dürften.  Eine zusätzliche Besonderheit gibt es mit der Teilnahme der SG SHV/UHC Salzburg, die ihr Glück nun im Bayerischen Handballverband sucht. Die Bezirksklasse der Damen setzt sich wie im Vorjahr aus den Mannschaften des SBC Traunstein, TSV Übersee, SV Erlstätt, ESV Rosenheim, SV Bruckmühl II und dem TSV Trostberg zusammen. Auch hier sind wieder viele interessante Lokalderbys zu erwarten. Als Vizemeister der Vorsaison gehen die Damen des SBC Traunstein mit der Favoritenrolle in die neue Spielzeit.  

ala 

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