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Versöhnendes Saisonende für SBR-Basketballer

Rosenheim - Die unglückliche Heimniederlage gegen München hat den SBR die Meisterschaft gekostet. Doch in seinem letzten Saisonspiel zeigte das Miller-Team nochmal sein Können.

Die Luft war beim SBR nach der enttäuschenden Niederlage gegen den direkten Tabellennachbarn Sportbund München raus. Die Meisterschaft konnte nicht mehr aus eigener Kraft erreicht werden und die große Frustration war den Spielern in den letzten drei Trainings dieser Saison deutlich anzumerken. Der dritte Tabellenplatz war auf jeden Fall schon vor diesem Spiel gesichert. Dennoch galt es das letzte Saisonspiel in Gröbenzell zu gewinnen, um der - trotz des Verfehlens der Meisterschaft - erfolgreichsten Saison seit Jahren einen schönen Schlusspunkt zu setzen. 

Die Rosenheimer starteten aber nicht sehr gut in dieses letzte Saisonspiel. Die Gastgeber brannten in den ersten Spielminuten ein regelrechtes Dreier-Feuerwerk (insgesamt 12 Dreier im Spiel) ab, dem der SBR im ersten Viertel nichts entgegenzusetzen hatte. Einzig durch Tim Edwards konnte der Sportbund auf Schlagdistanz bleiben. Durch insgesamt 27 Punkte und drei Dreier in der ersten Halbzeit konnte er die Rosenheimer im Spiel halten und verhinderte das Gröbenzell davon zog. Bei einem Spielstand von 46 zu 53 lagen die Rosenheimer zur Pause mit sieben Zählern zurück.

Nach der Halbzeit stellte Bob Miller seine Verteidigung um. Gegen die aggressive Zonenverteidigung taten sich die Gröbenzeller wesentlich schwerer und trafen nur noch drei Dreier in den verbleibenden zwanzig Minuten. Insgesamt gelang den Gastgebern nur noch 26 Punkte in den letzten beiden Vierteln (nach 53 in den ersten beiden Vierteln). Doch entscheidend absetzten konnte sich der SBR dennoch nicht. Das Angriffsspiel stockte bei den Rosenheimern ebenfalls im zweiten Durchgang. So ging man mit hauchdünnen zwei Punkten Führung (81 zu 79) in die Schlussminute. Gegen den Sportbund München versagten in der Woche davor noch die Nerven in der Schlussphase. Doch diesmal konnten die Rosenheimer den Sack zu machen. Gröbenzell vergab die Möglichkeit zum Ausgleich und Fabian Greiser konnte zumindest einen von zwei Freiwürfen verwandeln. Der letzte Dreier Versuch der Gastgeber war nur noch ein Verzweiflungswurf der weder Brett noch Ring berührte und Edwards konnte 0,3 Sekunden vor Spielende mit einem verwandelten Freiwurf das Spiel endgültig entscheiden.

Rosenheim verabschiedet sich nun als Tabellendritter (punktgleich mit dem Tabellenzweiten) mit nur einer Niederlage mehr als der Tabellenerste aus Vilsbiburg von der Saison 2010/11. Der SBR hatte in dieser Saison die mit Abstand beste Verteidigung (nur 65 Gegenpunkte im Schnitt) und konnte sich auch mit Ausnahme des Sportbunds München gegen jedes Team zumindest einmal erfolgreich durchsetzen. Sogar der direkte Vergleich gegen den Meister Vilsbiburg konnte gewonnen werden, sodass am Ende leider nur ein weiterer Sieg zur Meisterschaft gefehlt hat. Mit Tim Edwards hatte man den besten Punktesammler (insgesamt 513 Punkte) der zweiten Regionalliga SüdOst in den eigenen Reihen, der auch die drittmeisten Dreier der Liga (insgesamt 51 Dreier) für sich verbuchen konnte.

Tim Edwards wird nach seinem erfolgreichen Studium den SBR nach dieser Saison wieder verlassen. Der Sportbund Rosenheim wünscht ihm alles Gute für den weiteren Lebensweg und dankt für die tolle Saison.

Für Rosenheim punkteten: Punkte: Tim Edwards 39, Fabian Greiser 9, Stephan Hlatky 7, Arne Steinhauer 4, Christian Hlatky 7, Alen Mulalich 5, Timo Fliege 6, Von Gosen 6, Daniel Hamberger, Patrick Sötje

Pressemitteilung Sportbund Rosenheim

Rubriklistenbild: © dpa

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