Hinz ist eine Bereicherung für ESV-Handballer

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Matthias Hinz spielt seit gut einem Monat für die Traunsteiner Handballer.

Traunstein - Er ist gerade erst seit einem Monat bei Traunsteins Handballern und doch scheint es so, als wäre Matthias Hinz schon eine Ewigkeit ein fester Bestandteil der Eisenbahner.

In seinen ersten drei Begegnungen erzielte der äußerst sympathische Spielmacher für die „Zebras“ bereits 29 Tore und verschaffte sich damit nicht nur unter dem Traunsteiner Publikum großen Respekt. Auch die vielen Traunsteiner Nachwuchsspieler sind, wegen seiner Art Handball zu spielen, schnell auf ihn aufmerksam geworden und absolut begeistert.


Handball spielen hat der gebürtige Thüringer allerdings in seiner Geburtsstadt Saalfeld an der Saale gelernt. Über seinen Heimatverein 1. SSV Saalfeld kam der ehemalige thüringische Landesauwahlspieler zum Oberligisten HSV Bad Blankenburg, ehe es ihn zurück in seine Heimatstadt verschlug, wo er dann für die SG Könitz/Saalfeld, die ebenfalls in der Oberliga beheimatet war, auflief.

Seine bislang größten Erfolge feierte der 24-jährige aber an der Sporthochschule Köln. Neben seinem Studium der Sport- und Bewegungswissenschaften spielte Hinz drei Jahre lang für die Universitätsmannschaft. In dieser Zeit nahm er mit der WG Köln an der Hochschuleuropameisterschaft in Ljubljana/Slowenien teil und wurde 2010 sogar Deutscher Hochschulmeister.


Über den nordrhein-westfälischen Verbandsligisten TVE Bad Münstereifel verschlug es den ehrgeizigen Sportler nun an die Universität Salzburg, wo er nun sein Studium fortführt. Über Trainer Herbert Wagner entstand dann schließlich der Wechsel zu den Traunsteiner „Eisenbahnern“ zum Ende der Saison.

„Ich wurde in der Mannschaft gut aufgenommen und fühle mich dort sehr wohl. Die Stimmung im Team ist top und der Spaß kommt auch nicht zu kurz“, so der junge Thüringer mit einem Lächeln. Fragt man Hinz, der seit kurzem von seinen Mannschaftkollegen den Spitznamen „Silvio“ erhalten hat, nach seinen sportlichen Zielen mit dem ESV, gibt er sich nicht gerade bescheiden, sondern fest entschlossen. „Oberste Priorität hat im Moment der Aufstieg in dieser Saison! Unsere Mannschaft hat das Potenzial dafür, deswegen ist es im Prinzip ein Muss, dass es in dieser Saison klappt."

Man darf also gespannt sein, ob den Eisenbahnern im Bezirksligaendspurt tatsächlich noch der Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga gelingt.

ala

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