Fußball-Toto-Pokal: Wacker Burghausen gastiert heute in Ismaning

Sicherlich kein Selbstläufer

Burghausen - Schon jetzt wird es ernst: Auf Fußball-Drittligist SV Wacker Burghausen wartet in der zweiten Hauptrunde des Toto-Pokals ein echter Prüfstein:

Nach dem lockeren 10:0-Sieg über den MTV Pfaffenhofen wartet auf Fußball-Drittligist SV Wacker Burghausen in der zweiten Hauptrunde des Toto-Pokals ein echter Prüfstein: Am heutigen Dienstag, 17.45 Uhr, tritt die Elf von der Salzach bei Regionalligist FC Ismaning an.


In Burghausen ist man sich der Schwere der Aufgabe bewusst. "Es ist ein Spitzenspiel. Diese Partie könnte auch ein vorgezogenes Finale sein", betont SVW-Pressesprecher Martin Lex. Denn der FC hat sich in der neuen Regionalliga bestens eingeführt, seit acht Spielen nicht mehr verloren und steht aktuell mit 18 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz.

Prunkstück der Elf von Frank Schmöller ist die Abwehr. Mit nur sechs Gegentreffern in elf Begegnungen stellen die Ismaninger hinter der zweiten Mannschaft des FC Bayern München (5) die zweitbeste Defensive der Liga. Vorne haperts aber noch gewaltig, dabei verfügt der FC im Angriff durchaus über Qualität - mit Mijo Stijepic weiß man gar den ehemaligen Torschützenkönig der Bayernliga in seinen Reihen. Der hat aber in dieser Saison mit Ladehemmung zu kämpfen und erst zweimal ins Schwarze getroffen. Die Offensivschwäche konnte der FCI auch zuletzt gegen den TSV Buchbach nicht ablegen, am Samstag reichte es zu Hause nur zu einem torlosen Remis gegen die Bobenstetter-Elf.


Aber nicht nur bei den Ismaningern herrscht im Angriff Flaute: Acht Tore in acht Partien - auch die Burghauser haben das Toreschießen in dieser Saison nicht erfunden. Die Vereinsführung hat deshalb reagiert und mit dem Ex-St. Paulianer Felix Luz einen weiteren Angreifer verpflichtet.

Von ihm versprechen sich die Verantwortlichen in Burghausen einiges: "Er ist groß, bullig und torgefährlich", weiß Lex um die Vorzüge des 30-Jährigen, der heute vor seinem vierten Einsatz im Wacker-Trikot steht. Wieder zurück im Kader sind die zuletzt angeschlagenen Youssef Mokhtari und Darlington Omodiagbe.

sam

Rubriklistenbild: © pa

Kommentare