Sportbund hat die Revanche im Visier

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Der Fußball-Flüsterer: SBR-Coach Walter Werner fordert Geduld von seinen Spielern.

Rosenheim - An das jüngste Aufeinandertreffen gegen den TSV Schwabmünchen erinnert man sich im Lager des SB/DJK Rosenheim gar nicht gerne: Vor knapp drei Monaten gingen der Sportbund mit 1:4 Baden, trotz Chancenvorteils.

Vor knapp drei Monaten lieferten die Sportbündler in der Fußball-Landesliga ein hervorragendes Heimspiel ab, erspielten sich ein Chancenverhältnis von 15:6 und gingen als 1:4-Verlierer vom Feld, weil Schwabmünchen perfekt konterte, eiskalt zuschlug und im vierfachen Torschützen Joachim Frey einen überragenden Akteur an diesem Tag hatte.


Schreckgespenst Frey können die Rosenheimer vor dem heutigen Heimspiel (Anpfiff ist um 14 Uhr im Josef-März-Stadion) abhaken, der hat Schwabmünchen in Richtung Bayernliga zur TSG Thannhausen verlassen. In der Sommerpause hat es die Gäste richtig gebeutelt, neun Abgänge mussten hingenommen werden, darunter neben Frey auch der auffällige Spielertrainer Klaus Köbler. Nun hat Michael Fischer als Aktivcoach das Zepter übernommen und muss eine neue Mannschaft aufbauen; mit Michael Linhardt ist auch ein Akteur aus der Region mit dabei - der Torwart wechselte vom FC Traunstein nach Schwabmünchen.

Beim SBR hat man sich im zweiten Heimspiel auch den zweiten Sieg vorgenommen. "Wir wollen uns für die ungerechtfertigte Niederlage aus der Vorsaison revanchieren", sagt Rosenheims Trainer Walter Werner, der mit vier Punkten aus zwei Spielen bislang zufrieden sein kann. Will man sich aber in eine gute Ausgangsposition für die nächsten Spiele bringen, dann ist ein Heimsieg absolute Pflicht. "Wir müssen aber auch geduldig spielen und dürfen nicht ins offene Messer rennen", sagt Werner und blickt noch einmal zurück: "Dass Schwabmünchen die Kontertaktik beherrscht, haben wir ja schon mal mitbekommen." Dass sich Geduld auszahlen kann, hat man in den beiden bisherigen Spielen gesehen. Da war der SBR jeweils in der zweiten Halbzeit läuferisch voll auf der Höhe und damit überlegen. Es muss also nicht auf Teufelkommraus gestürmt werden.


Werner muss seine Startformation diesmal verändern, nachdem Matthias Poschauko (Muskelfaserriss) verletzt pausieren muss. Alternativen bieten sich aber an: Alexander Spreitzer zeigte sich nach seinen Einwechslungen höchst engagiert und ist wieder dicht dran, auch Michael Hofer oder Hannes Schaal (die offensive Variante) könnten in die Anfangself rücken.

Oberbayerisches Volksblatt/tn

Quelle: rosenheim24.de

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