Sportbund brennt auch diesmal auf eine Revanche

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Packendes Kopfballduell mit Vorteilen für SBR-Kämpfer Markus Höhensteiger (rechts).

Rosenheim - Gegen Schwabmünchen hat es ja schon geklappt mit der Revanche: Mit dem 1:0-Sieg vom vergangenen Wochenende haben die Landesliga-Fußballer des SB/DJK Rosenheim die 1:4-Heimniederlage aus der Vorsaison wettgemacht.

Wenn der SBR am Sonntag um 18 Uhr beim FC Pipinsried aufläuft, dann hat die Mannschaft von Trainer Walter Werner ebenfalls noch einiges auszumerzen.


In der vergangenen Spielzeit konnte man die Pipinsrieder nämlich nicht gerade als "Lieblingsgegner" der Rosenheimer bezeichnen. In einem ganz schwachen Heimspiel mussten sich die Sportbündler damals nach einem unnötigen Elfmeter mit 0:1 geschlagen geben, in Pipinsried lag der SBR bis zur 90. Minute mit 3:1 vorne, um dann noch zwei Treffer zu kassieren. "Das Unentschieden war wie eine Niederlage. Dieses Spiel habe ich noch nicht vergessen", sagt Sportbund-Kapitän Werner Wirkner, der mit seinen Mannen diesmal vom Gastspiel in Pipinsried mehr mitnehmen möchte.

Die Voraussetzungen dafür stehen nicht schlecht: Mit sieben Punkten aus drei Begegnungen steht der SBR ordentlich da. Das Team macht Schritte nach vorne - kleine, aber durchaus sichtbare. Der nächste Schritt ist der, sich mit dem Erreichten nicht zufrieden zu geben. Gelungener Start - ist okay; jetzt gilt es aber weiterzumachen, nach den nächsten Punkten und Siegen hungrig zu sein.


Es heißt, mit vollster Konzentration an die Aufgabe Pipinsried heranzugehen. Der Kontrahent ist nämlich mit der Truppe aus dem Vorjahr nicht mehr zu vergleichen. Mit dem neuen Spielertrainer Denis Dinulovic (kam vom Bayernligisten TSV Rain/Lech) sind die Hausherren viel offensiver ausgerichtet, was sieben Treffer in drei Partien auch beweisen. Für sechs dieser Tore zeichneten die Neuzugänge Dinulovic und Dominik Schön (aus Schwabmünchen) verantwortlich. Hier wird auf die Sportbund-Defensive eine besondere Aufgabe warten.

Allerdings birgt der neue Offensivstil für Pipinsried auch Gefahr, denn nach bislang elf Gegentoren ist der FCP noch sieglos. "Wenn wir die Vorgaben umsetzen, haben wir gegen alle Mannschaften Vorteile", erklärte Dinulovic vor dem dritten Spieltag - dann folgte eine 2:6-Niederlage in Sonthofen, was Präsident und Urgestein Konrad Höß erstmals auf die Palme brachte: "In der Abwehr gibt es Handlungsbedarf" - es darf erwartet werden, dass nun gegen den SBR eine veränderte Formation auflaufen wird.

Sportbund-Trainer Walter Werner hat hingegen selbst fast alle Mann an Bord: Matthias Poschauko fällt noch aus, Davide Guerrieri ist angeschlagen und Rekonvaleszent Christoph Börtschök nach seinem Kreuzbandriss erstmals wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Der Kader selbst dürfte sich also seit dem letzten Match nicht großartig verändern.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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