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Vertrag in Österreich unterschrieben

„Spieler mit großer Perspektive“: Warum Torjäger Robin Ungerath in die Austria-Bundesliga wechselt

Sein letztes Spiel für Wacker Burghausen hat Robin Ungerath Ende November bei Schweinfurt 05 bestritten.
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Sein letztes Spiel für Wacker Burghausen hat Robin Ungerath Ende November bei Schweinfurt 05 bestritten.

Der Lauf des Robin Ungerath hält weiter an: Vom TSV Bad Endorf, wo der Stürmer vor vier Jahren noch in der Fußball-Kreisliga spielte, ging es zum TSV Wasserburg in die Landes- und Bayernliga und vergangenen Sommer zu Wacker Burghausen in die Regionalliga. Nun spielt der 23-Jährige erstklassig!

Bad Endorf/Burghausen – Dass sich nach dem Wechsel von André Leipold zum Zweiligisten Darmstadt 98 auch der zweite Burghauser Torjäger noch im Winter verabschieden würde, haben die Spatzen schon länger von den Dächern gepfiffen. Jetzt ist es soweit: Robin Ungerath wechselt mit sofortiger Wirkung vom bayerischen Fußball-Regionalligisten in die österreichische Bundesliga zum Tabellensechsten SV Ried, bei dem der 23-Jährige einen Vertrag bis Juni 2023 plus Option auf ein weiteres Jahr unterschrieben hat. Über die Ablösemodalitäten haben die Vereine Stillschweigen vereinbart.

„Für uns ein Spieler mit großer Perspektive“

„Wir haben Robin schon im Herbst beobachtet. Er ist für uns ein Spieler mit großer Perspektive. Robin hat einen ungewöhnlichen Weg genommen, hat aber bei jeder seiner Stationen seine Treffer gemacht. Er soll bei uns genau dort weitermachen und jetzt in der Bundesliga Fuß fassen“, sagt Rieds Sportvorstand Wolfgang Fiala.

Mit dem ungewöhnlichen Weg meint Fiala den Werdegang des 1,81 Meter großen Mittelstürmers, der innerhalb von vier Jahren den Sprung vom Kreisligisten TSV Bad Endorf bis in den Profi-Fußball geschafft hat. Über den Bayernligisten TSV Wasserburg ging es für Ungerath zu Beginn der laufenden Saison in die Regionalliga zum SV Wacker Burghausen, bei dem er voll eingeschlagen hat. Auf den ersten Doppelpack beim Auswärtsauftakt der Burghauser in Unterhaching folgten beim anschließenden 8:0-Kantersieg gegen Rosenheim vor heimischer Kulisse in der Wacker-Arena die nächsten zwei Treffer. Auch in den darauffolgenden drei Spielen gegen die Titelfavoriten SpVgg Bayreuth sowie den 1. FC Schweinfurt 05 und gegen den SV Viktoria Aschaffenburg erzielte Ungerath jeweils mindestens ein Tor und führte die Regionalliga-Torschützenliste mit acht Treffern aus sechs Spielen zwischenzeitlich sogar an. Bis zur Winterpause sind es dann 14 Treffer und zwei Assists geworden.

Nun geht es gegen ein Champions-League-Team

Bei der SV Ried wird der Senkrechtstarter der Hinrunde nun in der österreichischen Fußball-Bundesliga auf Torjagd gehen und trifft dabei unter anderem auf Hochkaräter wie den Red Bull Salzburg (Achtelfinal-Teilnehmer in der UEFA Champions League) und den SK Rapid Wien (32-maliger österreichischer Meister).

„Für mich war es ein unglaubliches halbes Jahr in Burghausen, ich wurde von Anfang an gut aufgenommen und durfte sensationelle Spiele erleben. Ich freue mich natürlich sehr, dass es gleich so gut gelaufen ist und ich meinen Teil zu der guten Hinrunde beitragen konnte“, sagt Ungerath und fügt an: „Trotzdem will ich jetzt den nächsten Schritt zur SV Ried nach Österreich machen, um mich sportlich weiterzuentwickeln. Ich wünsche dem SVW nur das Beste für die verbleibenden Spiele und bedanke mich für die tolle Zeit.“

Fenk: „Für ihn der richtige Karriereschritt“

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sieht Burghausens Sportlicher Leiter Karl-Heinz Fenk den Wechsel: „Robin hat mit seinen 14 Saisontoren eine sehr starke Hinrunde bei uns abgeliefert und sich damit natürlich in den Fokus von höherklassigen Profi-Vereinen gespielt. Der Wechsel in die österreichische Bundesliga ist für ihn jetzt der richtige Karriereschritt.“

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