Sofort zurück in die Erfolgsspur

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Helmut Wirth, Trainer TSV Buchbach.

Buchbach (MA) - Spiel eins nach der Niederlage bei Schalding-Heining. Der TSV Buchbach erwartet heute um 14 Uhr in der Fußball-Bayernliga mit dem SV Memmelsdorf einen weiteren Aufsteiger, der freilich nicht ganz die Qualitäten der Schaldinger hat.

"Wir werden alles für einen Heimsieg machen", gibt Trainer Helmut Wirth als Ziel aus.


Nachdem die stolze Serie von sieben Spielen ohne Niederlage ja letzte Woche gerissen ist, möchte der Tabellensechste am liebsten gleich wieder eine neue Serie starten. Dazu bedarf es aber voraussichtlich einer guten Portion Geduld. "Memmelsdorf hat eine gut organisierte Defensive, die muss man erst einmal knacken", weiß Wirth, der Kapitän Rainer Lindner schon bei der SpVgg Landshut unter seinen Fittichen hatte. Auch für die Memmelsdorfer ging am vergangenen Wochenende beim 0:1 gegen Erlangen-Bruck eine kleine Serie von vier Spielen ohne Niederlage zu Ende, so dass dem Team von Trainer Norbert Schlegel keine Verbesserung in der Tabelle gelang. Mit 14 Punkten steht der Aufsteiger derzeit auf Rang 16 und ist deswegen unter Erfolgsdruck. Gefährlichster Mann der Gäste ist bislang Tobias Seifert, der sieben der insgesamt 15 Treffer erzielt hat.

Bei den Hausherren war nach der anstrengenden englischen Woche erst einmal dosiertes Training angesagt. "Am Donnerstag war die Truppe aber dann schon wieder richtig heiß", beschreibt Wirth die Lage und sieht seine Mannschaft längst als gefestigt genug an, um nicht durch eine Niederlage aus der Bahn geworfen zu werden. "Ich habe keinen gesehen der Selbstmord gefährdet gewesen wäre", scherzt Wirth, der sich in Sachen Aufstellung selbst überraschen lassen muss. Klar ist, dass Kim Helmer wegen seiner Rotsperre nicht zur Verfügung steht, inwieweit aber Michael Pointvogel nach seiner Grippe schon wieder fit ist, muss abgewartet werden. Da auch Tim Bauernschuster erst mal noch auf der Bank Platz nehmen wird, könnte es im Defensivbereich durchaus Umstellungen geben, falls Pointvogel noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist. Darüber hinaus ist auch der Einsatz von Stefan Bernhardt wegen Rückenproblemen noch nicht sicher gestellt und auch Stefan Hillinger plagt sich mit einigen Problemen herum. "Wenn es bei Hille geht, fängt er auch an. Dann sehen wir schon, wie lange er durchhält", so Wirth, der Markus Gibis auf jeden Fall in der Startaufstellung notiert hat. Bernd Brindl ist in der Zwischenzeit ins Lauftraining eingestiegen, diesen Schritt will auch Philipp Maier in der nächsten Woche machen.


Wirth-Team mit viel Selbstvertrauen

"Wir gehen mit Selbstvertrauen in die Partie, haben aber keinen Grund überheblich zu sein", gibt Wirth als Motto aus und verlangt von seiner Truppe, dass sie wieder "Gas gibt" und "alles probiert", um zu einem weiteren Heimdreier zu kommen. Wirth: "Wir wissen natürlich genau, dass wir bis zur Winterpause absolut im Soll liegen würden, wenn wir unsere Heimspiele gewinnen." Auch wenn die Buchbacher Offensive ja letzte Woche leer ausgegangen ist, stellen die Hausherren mit 31 Treffern weiterhin den stärksten Angriff der Liga und sind bei 19 Punkten zusammen mit Memmingen und Rain die stärkste Heimmannschaft. Dies gilt es weiter unter Beweis zu stellen.

mb/Mühldorfer Anzeiger

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