Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Schwache Kolbermoorer

Waging - Zwei Tore für Waging, das machte den Bezirksliga-Fußballern des SV-DJK Kolbermoor vor einem halben Jahr kaum Probleme.

Am vergangenen Samstag waren es jedoch zwei Tore zu viel - für den Kolbermoorer 6:2-Erfolg im Hinspiel revanchierte sich der TSV Waging mit einem 2:0-Heimsieg. Die Gäste lieferten dabei eine ganz und gar nicht zufriedenstellende Leistung ab, Spielertrainer Viktor Gruber bezeichnete den Auftritt seiner Truppe als "desolat".

Dagegen zeigte sich TSV-Coach Andreas Horner natürlich äußerst zufrieden, nachdem der wichtige Dreier gegen den Nichtabstieg eingefahren war. "Meine Spieler haben alle durch die Bank eine sehr gute Leistung gebracht. Wenn man das ganze Spiel anschaut, war es ein hochverdienter Sieg", fasste er zusammen. Gruber sagte: "Die Waginger haben in das Spiel insgesamt viel mehr investiert und die wichtigen Zweikämpfe gewonnen." Im Übrigen trug der Verlauf der Partie dazu bei, dass die Hausherren so deutlich die Nase vorn hatten. Vor allem das frühe 1:0 nahm den Kolbermoorern viel Wind aus den Segeln - Thomas Hofmann erzielte es als Ergebnis eines völlig unspektakulären Angriffs (7.).

Der SV-DJK hatte nun vorerst nicht viel zu melden, außer in der 19. Minute, als Yasin Temel eine feine Hereingabe von Patrick Eder haarscharf verpasste. Weitaus mehr tat sich vor Grubers Tor: Tobias Hösle schoss von der Strafraumgrenze knapp am Kreuzeck vorbei (14.), später führten sogar drei aufeinander folgende Ecken der Gastgeber zu brenzligen Situationen (35./36.). Erst zu Beginn der zweiten Halbzeit übernahmen die Gäste verstärkt die Initiative, allerdings wurden sie bald wieder ausgebremst. TSV-Kapitän Hofmann komplettierte durch ein kurioses Eckentor zum 2:0 sein Doppelpack (54.).

Kurz danach knallte ein Schuss von Robert Eppler aus 20 Metern gegen die Latte des Waginger Tors (56.). Doch in der letzten halben Stunde lag das 3:0 eher in der Luft als das 2:1, denn der SV-DJK brachte keine echte Großchance mehr zustande. Horner erklärte nachher: "Ich hätte gedacht, dass uns die Kolbermoorer Offensive mehr fordern würde." Und Grubers ernüchternde Bilanz lautete: "Wir waren fast noch schwächer als vor einer Woche gegen den Sportbund. Ich glaube schon, dass wir uns gegen die Niederlage wehren wollten, aber von unserer Körpersprache her war das nicht ersichtlich." So blieb eine Gelb-Rote Karte, die Eder kassierte (76.), das einzige Produkt der Kolbermoorer Frustration.

SV-DJK Kolbermoor: Gruber, Stachler, Stadler, Hertlein (ab 46. Stiebler), Hotter, Rohleder, Glas, Pelz, Eppler, Temel, Eder.

Schiedsrichter: Biernath (TSV 1860 München).

Zuschauer: 150.

Tore: 1:0 (7.) Hofmann, 2:0 (54.) Hofmann.

Besonderheit: Gelb-Rote Karte für Eder (Kolbermoor, 76.).

kh/Oberbayerisches Volksblatt

Rubriklistenbild: © pa

Kommentare