"Behind the Scenes" BMW IBSF Bob- und Skeleton WM 2017

Anja Selbach: "Königssee ist immer super"

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Anja Selbach (ehemals Huber) im Interview zur aktuellen Bob- und Skeleton WM
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Schönau am Königssee - Anja Selbach freut sich über die kurzfristig angesetzte Bob-und Skeleton-Weltmeisterschaft in ihrer Heimat Berchtesgaden. Zehn Jahre lang war ein Name aus dem Skeleton-Sport nicht weg zu denken – Anja Huber. 

Die ehemalige Rodlerin vom RC Berchtesgaden hatte 2003 zu dem Sport gewechselt und 2004/05 das erste Mal auf sich aufmerksam gemacht. Jetzt trainiert sie den Nachwuchs und blickt für uns auf die kommenden Weltmeisterschaften am Königssee voraus. 

Königssee ist immer super

"Das wird super!", ist sich die 33-jährige Sportmanagerin sicher. "Königssee ist immer super. Die haben das Know-how, die Infrastruktur und wenn das Wetter auch noch mitspielt, ist es ein Geschenk." Dabei blickt sie als Sportlerin mit einem lachenden und einem weinenden Augen auf die Titelkämpfe 2011 an ihrer Heimbahn zurück

"Klar wollte ich Weltmeister werden und so richtig hat mir die Silbermedaille nicht geschmeckt, obwohl es überall anders wahrscheinlich ein Top-Ergebnis gewesen wäre." Vor allem weil sie neben Silber im Einzel auch mit dem Team auf den zweiten Platz gefahren ist. "Dabei bin ich aber Bahnrekord gefahren. An mir lags nicht, das hat der Angerer verfahren, da komm ich heute noch nicht drüber weg", lacht sie. Statt Anja Selbach stand damals Marion Thees ganz oben auf dem Treppchen. 

Medaillenregen für Deutschland?

Ein deutscher Doppel-Erfolg ist heuer auch möglich, wenn nicht sogar ein Dreifach-Erfolg: "Bei der Generalprobe am Königssee die Plätze eins bis drei einzufahren nenn ich einen vollen Erfolg", sieht Selbach die Chancen durchaus auf deutscher Seite. "Aber alle meinen bei der Heim-WM is des a gmahde Wiesn. Dabei fährst du da halt ein bis zwei Selektionswochen mehr." 

Klar sei die Erwartungshaltung von einem selbst und von außen da, aber genau das verstärke den Druck auf die Sportlerinnen. "Ich kann nur von mir reden, für mich war’s anstrengend." Aber den deutschen Damen Tina Hermann (WSV Königssee), Jaqueline Lölling (RSG Hochsauerland) und Anna Fernstädt (RC Berchtesgaden) traut die Nachwuchs-Trainerin alles zu

Wenn es ihr möglich ist, will Anja Selbach selbst als Zuschauer bei den Wettkämpfen am Königssee dabei sein. Denn dort sei immer was los. "Nicht so wie in Calgary zum Beispiel, wo du die Zuschauer per Handschlag begrüßen kannst." 

cz

Quelle: rosenheim24.de

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