Angreifer Stefan Schmied morgen gegen Nittenau (20 Uhr) wieder im Aufgebot

Schlüsselspiel gegen Nittenau

OVB
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Wieder mit dabei: Zum ersten Rückspiel der Saison steht Stefan Schmied (im Angriff) der Mühldorfer Mannschaft zur Verfügung.

Mühldorf - Neues Jahr, neues Glück: Zum ersten Spiel in 2012 begrüßen die Mühldorfer Regaionlliga-Volleyballer den TSV Nittenau am morgigen Samstag in der Turnhalle der Mittelschule (20 Uhr).

Ein Kellerderby. Denn Nittenau hat derzeit mit erst einem Sieg in der laufenden Saison und 2:12 Punkten nach sieben Spielen den vorletzten Tabellenplatz inne. Nur Mühldorf steht schlechter da, allerdings bei 0:18 Punkten mit einem bei Weitem schlechteren Punktekonto nach bereits neun absolvierten Spielen.


Zum ersten Rückspiel zeigen sich die Mühldorfer aber kämpferisch. "Der Kader ist komplett, Thomas Brandstetter wird in der Zweiten spielen, weil wir zu viel Leute haben", informiert Mittelblocker Patrick Müller. Ohne Trainer Günther Thomae bereiteten sich die Volleyballer auf dieses erste Spiel im neuen Jahr vor. Denn der Coach unterzog sich vor knapp vier Wochen einer schweren Knieoperation, erfährt das Spielergebnis im entfernten Bad Birnbach, wo er sich derzeit auf Kur befindet. Und so wird wohl Müller als einer der erfahrensten Spieler die Geschicke der Mannschaft am Samstag lenken.

Er kann dabei aus dem Vollen schöpfen mit Kapitän Fabian Wagner und dem zweiten Zuspieler Lars Rommel. Diagonal dürfte Severin Bienek gesetzt sein, wobei sich mit Tom Lehel eine Alternative bereit hält. Über Mitte wird Patrick Müller mit Markus Frey erste Wahl sein, wobei auch Patrick Brunner nach seiner langwierigen Knieverletzung immer mehr Fortschritte macht. "Er hält mittlerweile ein ganzes Training durch, das Knie ist schmerzfrei, das schafft Zuversicht", meint Müller. Libero ist Leo Tille. Über außen stehen Alex Lechner und Tobi Laszlo-Lehni gewehr bei Fuß. Auch Christoph Auer wird in den nächsten beiden Wochen noch zur Verfügung stehen, bevor er ab 1. Februar seine neue Arbeitsstelle in Hannover antritt. Zurück im Team ist Stefan Schmied. Er hatte sich eine lange Auszeit wegen seiner Rückenprobleme gegönnt, um sich komplett zu rehabilitieren. "Er war jetzt zweimal im Training, wird auf jeden Fall auch im Aufgebot stehen", sagt Müller.


Aufschläge und Block bildeten die Schwerpunkte in den letzten Trainings vor dem Spiel gegen Nittenau. "Die haben mit Außenangreifer Lutz Gehrling und Diagonalspieler Florian Bauer zwei starke Spieler am Netz, denen wir die Zähne ziehen wollen", erklärt Müller. Das war beim Hinspiel nicht geglückt. Mit 1:3 waren die Mühldorfer unter die Räder gekommen bei diesem Spiel, in welchem Fabian Wagner erstmals wieder in die Zuspielerrolle geschlüpft war. "In diesem Spiel konnte er das Spiel nicht mehr drehen. Doch jetzt werden die Karten neu gemischt", sagt Müller.

Es könnte also hinhauen mit dem ersten Sieg, "es muss", legt Patrick Müller nach. Denn allein Nittenau ist mit zwei Pluspunkten noch in Reichweite, während die weiteren Teams bereits sechs Zähler auf ihrem Konto stehen haben. "En Schlüsselspiel", fasst Müller zusammen. Er würde sich zumindest freuen, wenn nach dem Spiel der Anruf nach Bad Birnbach erfolgen könnte mit der Nachricht an Trainer Thomae, dass die ersten beiden Punkte auf dem Konto stehen. Unterstützung erhalten sie von den Fire-Girls aus Polling, die im Rahmenprogramm ordentlich einheizen und die Mühldorfer zum Sieg peitschen wollen.

je

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