SBR-Fußballer: Jetzt wird es richtungsweisend

Gundelfingen - Für die Landesliga-Fußballer des SB/DJK Rosenheim wird es in den nächsten Wochen richtungsweisend.

Zwar haben die Sportbündler in den kommenden Spielen nicht gerade die absoluten Spitzenteams als Gegner vor sich, allerdings könnten sich die Aufsteiger aus Gundelfingen und Landsberg sowie das Team aus Sonthofen als Stolpersteine erweisen.


Den Anfang macht am heutigen Mittwoch die Aufgabe beim FC Gundelfingen. Um 18.30 Uhr treten die Sportbündler im Schwabenstadion an und treffen dabei auf eine Mannschaft, die laut Sportbund-Coach Walter Werner als "sehr heimstark" gilt. Der Meister der letztjährigen Bezirksoberliga Schwaben kann zumindest auf eine große Fangemeinde bauen, im Schnitt sahen fast 500 Zuschauer die drei bisherigen Heimspiele.

Punktemäßig stehen die Nordschwaben hingegen noch nicht so prächtig da, aus sieben Begegnungen sprangen lediglich sieben Zähler heraus, zuletzt gab es eine 0:1-Niederlage in Sonthofen. "Wir hatten vor allem in der ersten Halbzeit eine zu hohe Fehlerquote und konnten uns nicht entscheidend durchsetzen", so FCG-Urgestein Stefan Anderl. Gundelfingen steht kurz vor der Abstiegszone und damit im Heimspiel gegen den SBR bereits unter Druck.


Die Rosenheimer hingegen wollen nach dem guten bisherigen Saisonverlauf nachlegen und treten selbstbewusst die weite Auswärtsfahrt an. "Wir können dort mit breiter Brust auflaufen", sagt Sportbund-Trainer Walter Werner, der seine Mannschaft vor der schweren Aufgabe warnt, allerdings auch klar betont: "Wir brauchen uns dort nicht zu verstecken". Nicht nachlassen, heißt es beim Sportbund, auf keinen Fall auf den bisherigen 17 Zähler ausruhen -- "Stillstand ist Rückschritt, das soll allen in den Köpfen hängen", sagt der Rosenheimer Trainer, der hofft, dass sein Team die lethargischen Momente aus der zweiten Hälfte des Großhadern-Spiels abgelegt hat.

Die Sportbündler bauen auf ihre ordentliche Defensive, die ihr Augenmerk wohl hauptsächlich auf FCG-Angreifer Stefan Kerler (bisher zwei Saisontreffer, im Vorjahr 23 BOL-Tore) richten muss. Mit nur sechs Gegentoren hat man derzeit die beste Abwehr der Liga. "Das soll auch weiterhin Bestand haben", sagt Werner. Vor Keeper Simon Vockensperger machen in der Zentrale Franz Eyrainer und Dominik Schlosser dicht, aber auch das Mittelfeld, allen voran Markus Höhensteiger, arbeiten zweikampfstark und lauffreudig für die Defensive - Mannschaftsgeist pur. Trainer Werner wird seine Anfangsformation ändern: Zum einen weilt Hannes Schaal auf einem Lehrgang und stößt erst kurz vor Spielbeginn zum Team, andererseits ist Kapitän Werner Wirkner wieder mit an Bord.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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