Beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

Rotes Kreuz mit Großaufgebot im Einsatz

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Das Rote Kreuz sicherte den Biathlon-Weltcup 2017 mit zahlreichen Helfern und umfangreichen Vorbereitungen sanitätsdienstlich ab.

Ruhpolding - Sanitätskräfte des Roten Kreuzes leisteten beim Biathlon-Weltcup in den letzen fünf Tagen 3.824 Stunden ehrenamtlichen Dienst:

Zehntausende Menschen versammelten sich in den vergangenen fünf Tagen in der Ruhpoldinger Chiemgau Arena, um das Können der weltbesten Biathleten zu bestaunen. Bei einer Winterveranstaltung dieser Größe kommt es fast zwangsläufig auch zu unerwarteten Erkrankungen und Verletzungen. Darum ist ein umfangreicher und kompetenter Sanitätsdienst zwingend erforderlich. Diesen leistete auch beim Weltcup 2017 das Bayerische Rote Kreuz (BRK) mitinsgesamt 197 ehrenamtlichen Helfern.

„Kern unseres Einsatzes ist die medizinische Versorgung von Zuschauern, Sportlern und Veranstaltungsmitarbeitern. Darum haben wir neben einer modernen Unfallhilfestelle auch zwölf Erste-Hilfe-Stationen im Stadion und entlang der Loipe eingerichtet, die durchgehend von jeweils drei Helfern besetzt waren“, erklärt Jakob Goëss, der BRK-Einsatzleiter vor Ort. Um erkrankte oder verletzte Personen im Notfall schnell transportieren zu können, standen stetssieben Rettungs- bzw. Krankenwagen sowie ein bergungstaugliches Quad der Bergwacht bereit. Koordiniert wurde der Großeinsatz in diesem Jahr erstmals aus einer Funkleitzentrale im Rico-Groß-Haus.

3.824 Stunden ehrenamtlicher Sanitätsdienst

 "Während des Weltcups waren insgesamt 197 Rotkreuz-Helfer in 339 Schichten im Einsatz, pro Tag waren es bis zu 91. Gemeinsam haben sie 3.824 Stunden ehrenamtlichen Dienst geleistet", berichtet Goëss. Die große Mehrheit der Helfer gehört den Bereitschaften des BRK-Kreisverbandes Traunstein an. Unterstützt wurden sie von zahlreichen BRK-Kameraden aus ganz Oberbayern. 

Medizinisch versorgt wurden vom Roten Kreuz während des Weltcupsinsgesamt 47 Patienten. Häufig waren in diesem Jahr Kreislaufprobleme und kleinere Verletzungen wie etwa leichte Schnittwunden oder Prellungen nach Stürzen. Neun Personen mussten von den BRK-Helfern für weitere Behandlungsmaßnahmen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. „Insgesamt blicken wir auf einen ruhigen, aber anstrengenden Dienst zurück“, bilanzierte Goëss.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz

Quelle: rosenheim24.de

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