Kanuslalom U23-EM: So schlug sich Rosenheim

Solkan - In Slowenien sind die U23-Europameisterschaften im Kanuslalom ausgetragen worden. Wie sich die Kanuten vom KKR Rosenheim dabei schlugen:

Aufgrund der geringen Schneefälle im Winter, hatte die Naturstrecke in Solkan einen sehr geringen Wasserstand. In der Klasse der Kajak-Einer der Männer, gingen 55 Teilnehmer aus 27 Nationen an den Start. Im ersten der beiden Qualifikationsläufe ging es darum, sich mit einem soliden Lauf für das Halbfinale zu qualifizieren. Im zweiten Lauf musste man dann noch einmal eine aggressivere Linie für das Halbfinale ausprobieren, da sich die Strecke zum Halbfinale und Finale nur geringfügig veränderte. Dem Rosenheimer unterlief allerdings bereits an Tor drei ein kapitaler Fehler. Er verpasste es und erhielt dadurch 50 Strafsekunden. Somit stand er im zweiten Lauf extrem unter Druck, da er sich keinen weiteren Fehler erlauben durfte, um unter die ersten 30 zu kommen. Mit einer Zeit von 115,23 Sekunden konnte sich Tobias Kargl auf den 23. Platz vorschieben. Die beiden anderen deutschen Kollegen belegten die Plätze neun und 15.

U23-Europameisterschaften im Kanuslalom

U23-Europameisterschaften im Kanuslalom
 © red
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Einen Tag später ging es im Halbfinale um den Einzug ins Finale. Kargl konnte sich mit einem fehlerfreien Lauf und einer Zeit von 107,87 Sekunden auf Platz 18 einreihen. Somit verpasste er den Einzug in das Finale um nur 2,16 Sekunden. Die Mannschaftskollegen Fabian Schweikert und Nils Winkler belegten die Plätze 20 und 21.

Am letzten Wettkampftag ging es für das deutsche Team noch um eine Mannschaftsmedaille. Mit einem starken Lauf gelang es den drei Nationalmannschaftsfahrern sich auf Platz vier zu schieben. Der Sieg ging an Frankreich vor Tschechien und der Slowakei. „Mit dem 18. Platz im Einzel bin ich nicht so ganz zufrieden, schließlich hatte ich mir ja vorgenommen unter die Top-Ten zu kommen. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass das Niveau in der U23-Klasse sehr hoch ist“, meinte Kargl. „Mit der Mannschaft Vierter zu werden ist immer bitter, vor allem da uns nur 2,44 Sekunden auf Platz drei gefehlt haben. Aber wir hatten insgesamt einen richtig guten Lauf und können mit unserer Mannschaftsleistung echt zufrieden sein“, so Kargl weiter.

Oberbayerisches Volksblatt/red

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