Pressemeldung Rosenheimer Squash Verein

Rohrmüller für Team EM nominiert: 
Rosenheimer Squasher fährt nach Birmingham

+
Rudi Rohrmüller nach einem gewonnen Match bei der WM 2017.

Rosenheim - Der Anruf vom Bundestrainer für die Nominierung zur Mannschaftseuropameisterschaft kam nicht ganz überraschend für den 27-jährigen Rudi Rohrmüller.

RSQV Präsidiumsmitglied Wolfgang Weidinger zur Nominierung: „Durch seine Leistung bei der Deutschen Einzelmeisterschaft im Februar und seinen Ergebnissen in der Bundesliga drängte sich Rudi auf. Der deutsche Squashverband tut sich zwar etwas schwer Spieler zu nominieren die einem Beruf nachgehen und nicht mehr an den Deutschen- oder Weltranglistenturnieren teilnehmen können.“ 

Rohrmüller äußert sich zu dem Thema: „Ich spiele nicht für den Verband oder Bundestrainer, sondern für Deutschland und mit meine Nationalmannschaftkollegen komme ich gut aus, wir wollen wieder aufs Treppchen." Der RSQV Trainer hatte seinen Saisonhöhepunkt zur Deutschen Meisterschaft geplant und muss nun noch einmal nachlegen, denn die EM ist in der ersten Mai-Woche und mit seinem Bundesligateam aus Hamburg hat er sich für die Endrunde zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft Mitte Mai qualifiziert. 

Jetzt wird hart trainiert

Der sportliche Leiter Michael Kufner zur Vorbereitung auf diese Highlights: "Rudi muss nochmal aufbauen, was er mit seinem Rosenheimer Trainingspartner und ehemaligen Jugendnationalspieler Niklas Becher im Wald beim Laufen, im Fitnessstudio sowie im Court durchzieht. Nicht einfach, aber wenn man um 6.30 Uhr die erste Trainingseinheit absolviert, geht das schon.“ 

Am schwierigsten ist es, geeignete Trainingspartner zu finden, die in der Weltrangliste zwischen 120 und 80 angesiedelt sind, um harte Matches zu spielen. Der Kolbermoorer zu seinen Trainingspartnern: „Mit Aqeel Rehmann (WRL) aus Salzburg und Reiko Peter (WRL 104) habe ich zwei Jungs gefunden, mit den es Spaß macht und die mich richtig fordern und sich im April die Zeit nehmen für einige harte Matches. Wenn man für sein Land und in einer Mannschaft spielt, ist das immer etwas Besonderes, da gibt man immer noch etwas mehr und die Gegner sind nicht immer nett.“ 

In der Gruppenphase wird Deutschland gegen die auf Nummer Eins gesetzten Franzosen antreten, die gespickt sind mit Weltklassespielern und sicherlich als Favoriten anzusehen sind. Dem letztjährigen Fünften Schottland und dem Aufsteiger Ungarn darf man zuversichtlich entgegen sehen, allerdings sind sie nicht zu unterschätzen. 

Mit dem Rosenheimer Squashtrainer im Team sind Simon Rösner (WRL 5), Raphael Kandra (WRL 16) und Valentin Rapp (WRL 124). „Wir freuen uns, dass Rudi wieder im Nationalteam ist, denn die Jugendlichen in unserem Verein sehen ihn natürlich als Vorbild und er zeigt, dass man als fleißiger Arbeiter auch etwas weiter weg von den Hochburgen Stuttgart, Paderborn und Worms einiges erreichen kann“, so die abschließenden Worte von Weidinger.

Pressemeldung Rosenheimer Squash Verein

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT