Sportbund-Fußballer erwarten heute, 19.30 Uhr, den TSV Gersthofen

Ein Reigen der Top-Spiele

OVB
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Kapitän Werner Wirkner freut sich auf das Flutlichtspiel und will mit dem SBR einen weiteren Sieg bejubeln.

Rosenheim - Kottern, Gersthofen, Burghausen 2, Augsburg 2 - ein Top-Spiel jagt das nächste bei den Landesliga-Fußballern des SB/DJK Rosenheim.

Die Mannschaft von Trainer Walter Werner kommt zum Jahresende aus dem Reigen der Spitzenspiele nicht mehr heraus. "Das sind die Spiele, für die wir jetzt monatelang gearbeitet haben", sagt der Rosenheimer Coach vor dem heutigen Heimspiel gegen den TSV Gersthofen. Anpfiff ist um 19.30 Uhr im Josef-März-Stadion.


Für die Sportbund-Kicker heißt es jetzt, diese Begegnungen zu genießen, allerdings auch erfolgreich zu gestalten. Derzeit ist man Tabellenzweiter und kann sich bis zur Winterpause eine gute Ausgangsposition verschaffen. Mit Trainer Werners Worten gesagt: Nach der gelungenen Expedition Kottern will man nun den nächsten Schritt für den Gipfelsturm wagen!

Allerdings wird dies alles andere als einfach, denn der heutige Gegner Gersthofen hatte zuletzt die Steigeisen ausgepackt und ist bis auf den fünften Rang nach oben geklettert. In den letzten fünf Spielen gab es vier Siege für die Mannschaft von Trainer Robert Walch, die momentan drei Zähler weniger als der SBR auf dem Konto hat. Dafür besitzt die Gersthofener Truppe jede Menge Routine: Christian Krieglmeier (Augsburg, Reutlingen), Johannes Hintersberger (Ingolstadt), Mark Römer (Unterhaching, Augsburg, Ingolstadt, Karlsruhe), Andreas Neumeyer (Düsseldorf) und Stefan Mittelbach (Augsburg, Aalen) weisen Profi-Erfahrung auf, Spieler wie Benedikt Richter, Martin Wenni oder Paul Fischer kamen mit Bayernliga-Erfahrung zum TSV. Hinzu kommt der technisch versierte Offensivmann Ronny Roth - im Endeffekt hat Gersthofen eine Klasse-Truppe und mischt nicht von ungefähr da vorne mit.


Dies darf aber auch der Sportbund zurecht von sich behaupten, denn wer in Kottern besteht und mit einer fabelhaften Leistung und einem Sensationsergebnis (6:4) die Punkte entführt, der hat sich dies auch verdient. Jetzt gilt es aber, nur nicht nachzulassen. Schließlich hat der Sieg von Kottern nur dann diese besondere Bedeutung, wenn nachgelegt wird. Das letzte Vorrundenspiel gegen Gersthofen wird gleich ein besonderer Prüfstein, zu dem die Rosenheimer aber mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen antreten können. Aus dem erfolgreichen Kader fehlt wohl Matthias Poschauko (angeschlagen), dafür kehrt Franz Eyrainer nach abgelaufener Rotsperre wieder ins Team zurück.

Die Zuschauer dürfen sich jedenfalls auf ein besonderes Match freuen: Zwei Teams, die zuletzt gut drauf waren und verdientermaßen in der Spitzengruppe stehen, die auch für technisch guten Fußball bürgen, treffen da aufeinander. Vielleicht ergibt sich ja, dass die Sportbündler eine ähnliche Wahnsinnspartie wie zuletzt in Kottern auch vor heimischer Kulisse hinlegen. Dass der SBR bei Flutlicht schon des Öfteren magische Spiele abgeliefert hat, tut ein übriges dazu!

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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