Trauner Männer und Traunreuter Damen räumten ab

Traunstein - Im Kampf um den EHG-Pokal standen vor allem der Sportklub Pastl Traun und der TuS Traunreut im Vordergrund. Beide Mannschaften holten sich den Sieg.

Im zweiten Traunsteiner Handballturnier um den EHG–Pokal gewann der Sportklub Pastl Traun bei den Männern und der TuS Traunreut bei den Frauen.


Abteilungsleiter Armin Brunner lobte die Mannschaften zur Begrüßung als „attraktives Starterfeld“, bedankte sich beim Sponsoren und den vielen Helfern. Veronika Kösters von der EHG-Gruppe freute sich darüber, dass dieses Turnier zum zweiten Mal stattfinden konnte und dass auch Damenmannschaften mit dabei waren. Uwe Steinmetz, Sportreferent im Traunsteiner Stadtrat, meinte, „dass es beim Handball aufwärts geht“. Er stellte die guten Bedingungen für Traunstein als „Sportstadt“ heraus, damit meinte er auch die gute Halle, die 66-jährige Handballtradition und den neuen Großverein Sportbund.

Am einfachsten entschied sich bei den Damen, welche Mannschaft den EHG – Pokal gewinnt. Traunstein und Traunreut spielten die Standardzeit von sechzig Minuten, während bei den Männern das Spiel in zweimal 15 Minuten ausgetragen wurde. Die Traunreuter Damen bestimmten von Anfang an das Spielgeschehen. Sie gingen mit vier Toren in Führung, doch ihre Traunsteiner Kolleginnen konnten spielerisch mithalten. Erst nach zwölf Minuten fiel das erste Tor der Traunsteinerinnen, zur Pause hieß es 10:4. Auch in der zweiten Hälfte spielten die Damen aus Traunreut schöner und erfolgreicher. Als sie mit 18:12 führten, verflachte das Spiel zusehends, auch das Tempo ließ behände nach. Traunreut gewann mit 19:13 und damit den EHG – Pokal.


Die Auseinandersetzung bei den Herren begann mit dem Spiel Eggenfelden gegen den Gastgeber Traunstein. Es war ein munteres Spiel mit spannendem Ausgang. Die Mannschaften lagen gleichauf. Beide spielten fair und weitgehend ohne Fehler. Am Ende trennten sich die Mannschaften mit 13:13

Der SK Pastl Traun stammt aus dem oberösterreichischen Bezirk Linz – Land, die Stadt liegt südlich von Linz und ist mit        24 000 Einwohnern die fünftgrößte Gemeinde in Oberösterreich. Die Trauner traten in ihrem ersten Spiel mit großer Spielerzahl gegen die stark verjüngte Mannschaft des TuS Traunreut an. Schon früh zeigte sich die Spielstärke der Österreicher, die klar mit 25:13 gewinnen konnten.

Traunstein hatte gegen Burghausen einen besseren Start als im ersten Spiel. Die Abwehrleistung hatte sich gesteigert. Doch viele Zeitstrafen auf beiden Seiten verschlechterten die Flüssigkeit des Spiels, das mit 11:11 ausging. – Auf hohem spielerischen Niveau zeigte sich dann Traun gegenüber Burghausen überlegen. Die Oberösterreicher gewannen mit 21:16

Vor großer Zuschauerkulisse kam es zum Lokalderby zwischen Traunreut und Traunstein. Die Kreisstädter hatten keine Mühe mit den sehr jungen Traunreutern. Schon zur Pause lagen die Traunsteiner mit 8:2 vorne. Sie stürmten mit großer Ausdauer und harmonischem Spiel bis zum 17:5 – Endstand. - Eggenfelden zeigte großen Ehrgeiz und wollte unbedingt gegen Traun gewinnen. Das Spiel war immer spannend und schön anzusehen; es endete mit 15:13 für Traun.

Die Traunreuter hielten gegen den Bezirksoberligisten Burghausen gut dagegen. Jeder noch so kleine Fehler des Traunreuter Angriffs wurde aber von den Salzachstädtern gnadenlos bestraft. Gegen Ende der Begegnung setzte sich letztendlich die Überlegenheit der Burghausener durch. Sie siegten mit 16:9. Traunstein machte gegen den Bundesligaabsteiger aus Oberösterreich zu viele Fehler und verstrickte sich ständig in Einzelaktionen, die nur wenig Erfolg einbrachten. Traun dagegen spielte dagegen seine Möglichkeiten konsequent heraus und war auch abgezockter in der Verwertung der Torchancen. Traunstein verlor mit 13:20. Der SV Wacker Burghausen und der TV Eggenfelden lieferten sich eine spannende Begegnung, in der sich kein Team einen entscheidenden Vorteil verschaffen konnte. Das Unentschieden war für beide Seiten letztendlich gerecht. Mit 9:9 trennten sich die Mannschaften. Für den SBC Traunstein spielten: Alexander Langenfaß, Christoph Bachhuber und Florian Laufenböck im Tor sowie Finn Lüttschwager, Michael Schanz, Matthias Hinz, Matthias Orwat, Herbert Wagner, Ricardo Pitsch, Simon Krumscheid, Christian Seidl, Johannes Götz, Jürgen Markon und Benedikt Sperl.  

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Rubriklistenbild: © Joachim Bödeker

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