Noch vier Punkte bis zum Aufstieg

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Leistungsträger Karim Bassir (im Zuspiel, Nummer 1) musste in dieser Woche krankheitsbedingt das Training sausen lassen. Ob er am Sonntag gegen seine ehemalige Mannschaft auflaufen kann, wird das heutige Abschlusstraining zeigen.

Mühldorf - Fasching feiern oder volle Konzentration auf den Spieltag? Die Mühldorfer Volleyballer wählen an diesem Wochenende Variante Nummer zwei und werden den Samstagabend gemütlich angehen.

Denn am Sonntag könnte die Bayernliga-Truppe von Trainer Günther Thomae einen weiteren Schritt Richtung Meisterschaft tun.

Starnberg heißt der Gegner im Auswärtsspiel, ein Team, mit dem die Mühldorfer im Hinspiel beim 3:0 keine Probleme hatten. Vorteil: Während die Mühldorfer ausgeruht in die Begegnung gehen, steckt bei den Starnbergern beim Duell am Sonntag (Beginn um 17 Uhr) schon ein Spiel in den Knochen. Denn morgen müssen sie auswärts beim MTV München II bestehen. Nachteil: "Auch in dieser Woche war kein stabilisierendes Taktiktraining möglich", so Trainer Günther Thomae, vor allem, weil seine erste Zuspielerwahl, Karim Bassir, krankheitsbedingt nicht am Training teilnehmen konnte.

Außerdem klagt Alex Lechner über Beschwerden am Bein, Thomaes Mutmaßungen gehen in Richtung Knochenhautentzündung. Eine Magen-Darm-Erkrankung hatte zur Folge, dass auch Valentin Huber passen musste. An Leo Angerer ist aufgrund seiner Kniebeschwerden ohnehin nicht mehr zu denken. Und auch Stefan Schmid hat er im Training zurückgenommen. "Wir haben seine Sprünge reduziert", nachdem auch der Außenangreifer zuletzt ebenso krankheitsbedingt geschwächelt hatte.

Doch Günther Thomae bleibt optimistisch: "Wir haben eine schlagkräftige zweite Reihe", und meint dabei Universalspieler Lars Rommel, der im Zuspiel ebenso eingesetzt werden kann wie im Angriff. Keinen Grund gebe es auch, an der Leistung der beiden Mittelblocker Markus Frey und Paddy Müller rumzumäkeln. Thomaes Weisung für Sonntag: "Wir müssen am Limit spielen. Es darf nicht selbstverständlich gelten, dass wir jedes Spiel gewinnen". Wie schnell sich bei einem Leistungseinbruch das Blatt wenden kann, das habe man zuletzt gegen Freising gesehen, "das Spiel hätte auch anders enden können", warnt Thomae vor zu viel Leichtsinn.

Über die Kampfelemente will er seine Mannen zum Sieg führen: "Eine solide Annahme, Kampf in der Feldabwehr und den Block richtig einsetzen, um damit dem Gegner den Zahn zu ziehen", das seien die Schlüssel zum erfolgreichen Abschneiden gegen Starnberg.

Außerdem berge die Atmosphäre in Starnberg Motivationspotenzial. "Ähnlich wie in Hauzenberg", beschreiben die Spieler den Hexenkessel in Starnberg. Mit einem Jetzt-erst-Recht-Gefühl gelte es zwei weitere Punkte in Richtung Meisterschaft zu sichern.

Denn eines will Thomae auf jeden Fall verhindern: Dass die Entscheidung erst am letzten Spieltag fällt oder die Mühldorfer gar auf Schützenhilfe der Hauzenberger vertrauen müssen, die im Dreikampf um die Meisterschaft oder zumindest um einen Relegationsplatz zum Saisonfinale Mühldorfs schärfsten Konkurrenten um die Meisterschaft, den ASV Dachau II, zu Gast haben.

je/Mühldorfer Anzeiger

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