Erste Fahrer für WM-Lauf bereits nominiert

Bald staubt es wieder auf der Rennbahn

Start in die erste Kurve: Aki-Pekka Mustonen (Startnummer 8), der Drittplatzierte aus dem letztjährigen Rennen, beginnt seine WM-Saison wieder in Mühldorf.
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Start in die erste Kurve: Aki-Pekka Mustonen (Startnummer 8), der Drittplatzierte aus dem letztjährigen Rennen, beginnt seine WM-Saison wieder in Mühldorf.

Mühldorf - Nur noch wenige Tage sind es, bis die Sandbahn-Weltmeisterschaft in die neue Saison startet. Ein klasse Fahrerfeld erwartet die Zuschauer:

Nur noch wenige Tage sind es, bis die Sandbahn-Weltmeisterschaft in Mühldorf in ihre neue Saison startet. Ein klasse Fahrerfeld erwartet die Zuschauer am Sonntag, 6. Mai, wenn um 14 Uhr der erste Lauf gestartet wird.Bei Fahrern und Zuschauern steigt die Anspannung gleichermaßen, wenn sich die Startbänder heben und die Fahrer nach enormer Beschleunigung im geschlossenen Pulk in die erste Kurve einbiegen.


Die einzelnen Föderationen müssen nun ihre Starter setzen, rund die Hälfte der Teilnehmer, die in diesem Jahr aus elf Nationen kommen ist bisher namentlich bekannt. Der Rennleiter des MSC Mühldorf im ADAC, Josef Frohnwieser, kann den Zuschauern ein noch attraktiveres Fahrerfeld als 2011 anbieten. Allen voran die drei Erstplatzierten Herbert Rudolph, der Clubfahrer des MSC, Josef Franc (CZ) und Aki-Pekka Mustonen (FIN).

"Ein Platz auf dem Podium sollte schon drin sein", meint Peppi Rudolph, aber er möchte natürlich seinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholen. Herausgefordert wird er unter anderem von keinem Geringeren als Cameron Woodward, einem Speedway-Profi aus Australien, der bei seinem ersten Auftreten bereits den Herxheimer Sandbahn-Klassiker gewinnen konnte.


Für England sollen David Howe und Richard Hall an den Start gehen. Gespannt darf man auf den Auftritt des schwedischen Champions Joel Nyström sein, der genauso wie der schnelle Ukrainer Jaroslav Polyuhovich ein Spezialist auf der Grasbahn ist.

Frauen-Power auch auf der Sandpiste! Eine junge Frau geht in dieser harten wie rasanten Motorsportart gegen die starke männliche Konkurrenz an den Start: Nadine Frenk, gerade 24 Jahre alt, hat nach ihrem guten Abschneiden bei den Rennen des Vorjahres wieder einen Startplatz beim Lauf in Mühldorf erhalten. "Ich fühle mich fit und bin gut in Form. Außerdem gehört die schnelle Mühldorfer Bahn zu meinen Lieblingsstrecken!" sagt die Schwarzwälderin.

Dieses Fahrerfeld verspricht Hochspannung und es ist schwer eine Prognose zu stellen, welche sechs Fahrer das Ticket für die nächste Runde lösen können. 20 Fahrer, 20 Starts, 20-mal Nervenkitzel - beim MSC Mühldorf ist alles gerichtet für einen spannungsgeladenen Renntag. Ein Live-Erlebnis der ganz besonderen Art am Sonntag, 6. Mai, ab 14 Uhr. Das Training beginnt bereits um 8.45 Uhr.

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