FC Mühldorf in Reichertsheim am Scheideweg

Inn/Salzach - Der achte Spieltag in der Fußball-Kreisklasse hatte einige Überraschungen parat und einen Sieger, der spielfrei war.

Schwindegg musste mit einer 3:6-Klatsche gegen den bis dahin Tabellenletzten TSV Neuötting die Heimreise antreten. Gegen den Aufsteiger Winhöring wollte der FC Mühldorf den Negativtrend drehen, es kam die dritte Niederlage in Folge heraus. Ampfings Nachwuchself machte in Taufkirchen aus drei Torchancen zwei Tore und gewann die Partie. Dadurch stürzte Taufkirchen in den Tabellenkeller und Ampfing kletterte auf Platz fünf. Gewinner des Spieltages war der spielfreie FC Töging II, denn die Verfolger Kraiburg und Mehring teilten sich im direkten Duell die Punkte.

Die Vorschau auf den neunten Spieltag

FC Töging II - TSV Taufkirchen (Freitag 19 Uhr)

Großes Rätselraten derzeit in Taufkirchen, denn der TSV bringt in dieser Saison keinen Fuß auf den Boden. Jetzt steht am heutigen Donnerstag auch noch das Spiel gegen den Tabellenführer FC Töging II an, der bisher in vier Heimspielen zwölf Punkte geholt hat. "Vielleicht müssen wir noch intensiver trainieren", legte sich Abteilungsleiter Franz Fürstenberger fest. "Außerdem können die Spielerabgänge in der Sommerpause von den jungen Nachwuchsspielern noch nicht ausgeglichen werden." In Töging will die Mannschaft wieder ihr Bestes geben und versuchen zumindest einen Punkt von dort zu entführen. Auf alle Fälle werde seine Mannschaft den Tabellenletzten Taufkirchen auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen, stellte Spielertrainer Mario Reichenberger fest.

SV Mehring - TSV Ampfing II (Samstag 16 Uhr)

Am Samstag kommt der punktgleiche Tabellennachbar aus Ampfing an die Salzach und auch diesmal setzt Mehrings Coach Silvio Gaul seine Mannschaft unter Druck. Es bleibt abzuwarten, ob sein Team zu Hause den Druck besser umsetzen kann als im letzten Auswärtsspiel. Nach dem 2:0-Auswärtssieg in Taufkirchen möchte Ampfing auch in Mehring stark auftreten und zumindest mit einem Punkt die Heimreise antreten. Da bei der ersten Mannschaft eine Reihe von Spieler fehlen, ist abzuwarten, mit welcher Elf Trainer Andreas Schwarzmeier antreten wird.

TV Kraiburg - DJK Pleiskirchen (Sonntag 15 Uhr)

Kraiburgs Trainer Reinhard Wastlhuber kann wieder seine derzeit beste Elf aufbieten. In ganz neuen Gefilden, auf einem Abstiegsplatz, befindet sich in dieser Saison die DJK Pleiskirchen. Das Sturmduo Groß/Gruber weist bisher nur einen einzigen Treffer auf. Trainer Stefan Blüml erhofft sich, dass der Knoten bei beiden endlich platzt. Was ihm außerdem Kopfzerbrechen bereitet, ist, wie die Mannschaft mit dem Druck umgehen kann, dieses Spiel gewinnen zu müssen.

SV Reichertsheim - FC Mühldorf (Sonntag 15 Uhr)

Den ersten Auswärtssieg der Saison holte sich Reichertsheim letzte Woche ausgerechnet beim Meisterschaftsfavoriten SV Erlbach II. Mit breiter Brust können deshalb die Mannen von Trainer Christian Wagenspöck die Kreisstadtmannschaft empfangen und werden alles versuchen den zweiten Heimsieg der Saison zu landen. Reichertsheim kann wiederum mit seiner derzeit besten Elf antreten. Sorgen dagegen bei den Gästen: Seit drei Spieltagen hat Mühldorf keinen Punkt mehr geholt und ist mittlerweile in der Tabelle in die hinteren Regionen abgerutscht. Zudem bekam am letzten Spieltag Abteilungsleiter Josef Zierhofer einen ziemlich dicken Hals, als er über zu viele vergebene eigene Chancen berichten musste und die Hintermannschaft zu viele Einschussmöglichkeiten für den Gegner zuließ. Jetzt befindet sich der FC Mühldorf am Scheideweg, denn bei einer weiteren Niederlage sind die Abstiegsplätze näher als der Abstand zur Spitzengruppe.

SV Oberbergkirchen - TSV Neuötting (Sonntag 15 Uhr)

Oberbergkirchen war am letzten Wochenende in Pleiskirchen die bessere Mannschaft, nur es fehlte die Kaltschnäuzigkeit vorm Tor. Mit Neuötting kommt jetzt eine Mannschaft, die nach dem Sieg gegen Schwindegg Blut geleckt hat nach Oberbergkirchen. Das besondere Augenmerk der Heimelf wird den Brüdern Ludascher gelten, die nicht ins Spiel kommen sollen. Trainer Jürgen Dienersberger kann wieder die selbe Elf auflaufen lassen wie in Schwindegg.

SV Schwindegg - SV Erlbach II (Sonntag 15 Uhr)

Beide Mannschaften verloren am letzten Wochenende ihre Spiele jeweils mit drei Toren Unterschied und deshalb haben die Trainer jeweils einen Sieg als Wiedergutmachung gefordert. Schwindegg ist weiterhin vom Verletzungspech verfolgt, denn beim Spiel gegen Pleiskirchen zog sich Jürgen Mangstl einen Kreuzbandriss zu und fällt somit bis zur Winterpause aus. Für Schwindegg heißt es am Sonntag, mit einem Sieg den Anschluss zur Spitze herstellen oder mit einer Niederlage sich dem Tabellenkeller nähern. Derzeit weiß Erlbachs Trainer Johann Grabmeier noch nicht, mit welcher Elf er in Schwindegg antreten wird. Bei der ersten Mannschaft fehlen vom letzten Spieltag drei Spieler und ob von den bisherigen Verletzten sich der ein oder andere wieder zurückmeldet konnte er noch nicht sagen.

TSV Winhöring (Spielfrei)

tf/Mühldorfer Anzeiger

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