"Im Montana-Stadion eine Macht bleiben"

Traunstein - ESV Traunstein gegen SV Nußdorf - das könnte am heutigen Freitag ein heißes Duell der Fußball-Bezirksliga Ost werden. Anstoß im Montana-Stadion ist um 18.30 Uhr.

Ein enges Match ist vor allem deshalb zu erwarten, weil sich die Kontrahenten in der vergangenen Saison zweimal unentschieden trennten (0:0 und 1:1). Doch Rudi Wochinger, seines Zeichens Beiratsvorsitzender der Eisenbahner, gibt sich trotzdem optimistisch. "Wir hatten ja das Rückspiel damals klar dominiert, dieses 1:1 war schmeichelhaft für Nußdorf. Außerdem sind unsere Jungs zurzeit wirklich gut drauf."


In der Tat gewannen die Traunsteiner ihre bisherigen Heimspiele (5:3 gegen Schönau, 3:1 gegen Kolbermoor) relativ souverän, so- dass Wochinger nun den dritten Heim-Dreier en suite fordert. "Wir wollen schließlich im Montana-Stadion eine Macht bleiben." Allerdings warnt er die Habl-Schützlinge vor dem routinierten SVN. "Das ist die dienstälteste Bezirksliga-Mannschaft, die mit einigen Klasse-Leuten besetzt ist. Die Nußdorfer spielen jetzt zwölf Jahre in dieser Klasse und wissen doch ganz genau, wie sie ihre Punkte machen können."

Auf ESV-Seite ist der Einsatz des angeschlagenen Tony Schneider fraglich - der Goalgetter will aber gegen Thomas Wimmer, Rudi Schlosser und Co. unbedingt spielen. Maxi Bauer, Tobias Berz und Ersatzkeeper "Sebi" Schreiber fehlen nach wie vor wegen ihres gemeinsamen USA-Aufenthalts.


Die Inntaler, die am Dienstag den TSV Peterskirchen mit 1:0 in Schach hielten, kommen mit frischem Selbstvertrauen ans Viadukt. "Dieser erste Sieg war unheimlich wichtig - jetzt muss es weiter aufwärts gehen", so SVN-Funktionär Werner Kreidl, "dass du in so einem Spiel keinen Schönheitspreis gewinnst, ist auch normal."

Nußdorfs Trainer "Mausi" Scherer sprach dennoch von einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zur vorherigen 0:2-Niederlage in Ostermünchen. Er sei zuversichtlich, so der SVN-übungsleiter, "dass wir auch in Traunstein punkten, auch wenn das ein läuferisch sehr starker Gegner ist". Offensiv-Neuzugang Sebastian Huber (kam vom Bezirksoberligisten TSV Wasserburg) könnte nach seiner Verletzungspause diesmal für einen Einsatz in Frage kommen.

Die Eisenbahner haben am Dienstagabend in Nußdorf "spioniert": Neben Pressesprecher Peter Mallmann waren unter anderem die Spieler Tony Schneider, Dominik Hausner und Sebastian Schallinger im Inntal vertreten.

cs/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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