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"Leuchtturm unter den Sportvereinen"

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Vorsitzender Adolf Dinglreiter (von links) würdigte die TSV-Sportler des Jahres, Renate Forstner und Franz Höhensteiger.

Rosenheim - Lange Listen an erfolgreichen Sportlern und treuen Vereinsmitgliedern sowie ein buntes Breitensportangebot belegen das rege Vereinsleben des Traditionsvereins TSV 1860 Rosenheim.

Das wurde in der 150. Jahreshauptversammlung in der Vereinsgaststätte einmal mehr als deutlich. Die "Sechziger" können heuer am 20. Oktober ihr 150-jähriges Bestehen feiern und haben ihr Jubiläum schon mit einem Festabend im KuKo gebührend begangen.

Vorsitzender Adolf Dinglreiter trug die Abteilungsberichte in Kurzform vor, weil die 150. Jahreshauptversammlung so viele wichtige Themen bot, dass die sonst übliche Langform den Rahmen sprengen würde. "Es wäre vermessen, alle einzelnen Ergebnisse aufzuzählen; die Aktiven haben mit ihren vielfach hervorragenden Leistungen unserem Verein und der Stadt alle Ehre gemacht - sie tragen den Namen unserer Stadt nach Bayern, Deutschland und nach ganz Europa", fasste er mit großer Anerkennung diese Leistungen zusammen.

Die Basketball-Herrenmannschaft stieg in der letzten Saison von der Oberliga auf, und die Ü-35-Mannschaft wurde süddeutscher Meister. Keine leichte Aufgabe sei es für die in der letzten Saison aufgestiegenen Fußballer gewesen, den Klassenerhalt in der Bayernliga zu schaffen. "Aber die junge Truppe lässt heuer einiges erwarten. Die zweite Mannschaft stieg wieder in die Bezirksliga auf und mit unseren Jugendmannschaften mischen wir in Bayern kräftig vorne mit", so Dinglreiter.

Die Degen- und Florettfechter gehören zu den besten in Bayern, und die Leichtathleten holten nach einem Durchhänger drei deutsche Meistertitel. Die Schwimmer bezeichnete der Vorsitzende als die erfolgreichste Abteilung, die bayern- und deutschlandweit überaus erfolgreich sei. Als Höhepunkt der Tennisabteilung ist der Aufstieg der Damenmannschaft in die Bayernliga zu verzeichnen. "Renate Forstner sei erwähnt, die im Triathlon und Laufsport an der Spitze vieler erfolgreicher Namen mit ihren Erfolgen unseren Namen bis nach Europa trägt", würdigte Dinglreiter diese Erfolge.

Forstner wurde bereits zum vierten Mal zur Jahressportlerin gewählt, und der langjährige Kapitän der Bayernligafußballer, Franz Höhensteiger, erfuhr die Ehre als Sportler des Jahres zum ersten Mal. Mannschaft des Jahres ist die Basketball-Herrenmannschaft.

Das sportliche Angebot runden die Damengymnastik, die rhythmische Sportgymnastik, Fitness und der Seniorensport ab. Hier soll in der Gemeinschaft vor allem die Heilkraft der Bewegung genutzt werden. Dinglreiter bedankte sich bei allen, die hinter den Kulissen arbeiten, bei Trainern, Jugendleitern und Betreuern, die allein mit rund 800 Jugendlichen arbeiten.

In Kürze ist eine "Kindersportschule" geplant, von der sich der Verein neue Akzente erhofft. "Es wird immer schwieriger, den Amateursport auf so hohem Niveau zu halten. Wir stoßen an die Grenze unserer finanziellen Möglichkeiten, deshalb gilt mein besonderer Dank allen Sponsoren", so Dinglreiter.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer nannte die "Sechziger" einen "Leuchtturm unter den Sportvereinen", würdigte besonders die ehrenamtliche Arbeit und die von Dinglreiter, der sein ganzes Herzblut in den Verein gebe.

Bei den Neuwahlen wurden Dinglreiter als Vorsitzender, Johanna Grimm, Herbert Bormann und Josef Vodermayer als seine Stellvertreter wiedergewählt. Als neue Beisitzer wurden Frank Teschner und Hans Berger sowie als Vereinsjugendleiter Jonas Droste gewählt.

Die lange Liste an Ehrungen langjähriger Mitglieder, von 25 Jahren bis 60 Jahren, führte der ehemalige erfolgreiche Fußballer Franz Wölflick an, der zum Ehrenmitglied ernannt wurde.

Für Samstag, 7. August, ist ein großes Sportfest im Jahnstadion zum 150. Jubiläum geplant.

ru/Oberbayerisches Volksblatt

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