Letzter Saisonauftritt für TSV Buchbach

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Letztes Spiel für Trainer Matthias Pongratz und seinen Co-Trainer Michael Ostermaier.

Buchbach - Einmal noch kicken und dann haben die Bayernliga-Fußballer des TSV Buchbach knapp drei Wochen Pause, ehe der neue Trainer Richard Nitzl am 19. Juni zur ersten Vorbereitungseinheit bittet. Bereits am heutigen Freitag gastieren die Buchbacher beim Würzburger FV, der ja noch in akuter Abstiegsgefahr steckt.

Der Abstiegskampf in der Bayernliga ist am letzten Spieltag überhaupt noch im vollen Gange: Der Würzburger FV hat wie der TSV Rain, der auf dem Relegationsplatz steht, 37 Punkte auf dem Konto, einen Zähler dahinter liegt Schweinfurt und wiederum einen Punkt dahinter der SV Seligenporten, der gegen Meister Weiden ran muss und da wohl kaum Chancen besitzt. Ansbach (39 Punkte) und Bad Kötzting (38) stehen sich zudem im Direktvergleich gegenüber. "Bei dieser Konstellation kann man nicht nach Würzburg fahren und sich eine Niederlage abholen. Da muss man schon noch mal alles geben. Das gebieten Anstand und Fairness gegenüber den anderen Vereinen", so Abteilungsleiter Günther Grübl, der auch davon ausgeht, dass die Mannschaft Torhüter Thomas Penker, Trainer Matthias Pongratz und Chris Kagerer noch ein letztes Abschiedsgeschenk machen will. "Ich glaube kaum, dass sich einer wie Penker mit einer Niederlage aus der Bayernliga verabschieden möchte", heizt Grübl die Stimmung noch mal an. Im übrigen macht der Abteilungsleiter auch kein Hehl daraus, dass ihm Bad Kötzting und Rain lieber sind als Würzburg: "Die Fahrtstrecke nach Würzburg ist einfach deutlich länger."

Während mit Bernd Brindl und Bernd Blumoser nun zwei Neuzugänge fest stehen, kommt mit Max Göldel ein weiterer Spieler dazu, der den Verein verlässt. "Er hätte schon das Zeug dazu gehabt, Bayernliga zu spielen, aber wegen beruflicher Verpflichtungen musste er immer mal wieder Trainingseinheiten auslassen. Und das geht dann eben nicht", so Grübl, der noch nicht weiß, für welchen Verein Göldel künftig spielen wird.

"Wir arbeiten mit Hochdruck am Kader für die neue Saison. Ich bin mir auch sicher, dass wir übers Pfingstwochenende weitere Zusagen bekommen werden", sagt Grübl, der weiß, dass die zweite Saison im Regelfall deutlich härter wird, zumal die Aufstiegseuphorie wegfällt und es keine Mannschaften mehr geben wird, die Buchbach unterschätzen. Darüberhinaus wird die nächste Saison auch noch mal um einiges intensiver, da schon jetzt feststeht, dass der Bayernliga mindestens 19 Teams angehören werden. Es können auch 20 oder 21 werden, je nachdem wie die Lizensierungsverfahren einiger Proficlubs wie etwa Jahn Regensburg laufen.

mb

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