Kühtai: Junges Team gut aufgestellt

Naturbahnrodler starten in die Saison

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Oliver Schiller, Sara Bachmann, Michaela Niemetz, Betreuerin Edith Niemetz, Lisa Walch, Sportlicher Leiter Gerhard Pilz, Josef Limmer und Technischer Leiter Herbert Kögl (v.l.) freuen sich auf den Saisonstart in Kühtai.

Kühtai - Während die Konkurrenz im künstlichen Eiskanal bereits die ersten Weltcup-Siege und - Punkte eingesackt hat, fiebern die Naturbahnrodler auf ihr erstes Weltcup-Rennen am Wochenende hin.

Im österreichischen Kühtai findet am Samstag und Sonntag das erste Kräftemessen statt. Geht es bei den Kunsteis-Rodlern um die Olympia-Qualifikation, arbeiten die Naturbahnrodler daran, 2022 auch endlich an olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen. Das steht für Marius Schmelzer (WSV Oberaudorf), Christian Wichan, Oliver Schiller (beide WSV Unterammergau) und Josef Limmer (SC Riessersee) aber nicht im Vordergrund. Sie wollen, genau wie ihre Kolleginnen Michaela Niemetz, Sara Bachmann und Lisa Walch (alle WSV Unterammergau), in diesem Winter so viele Weltcuppunkte wie möglich sammeln und vielleicht sogar am Stockerl landen. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, ist der sportlicher Leiter der Naturbahnrodler Gerhard Pilz überzeugt: „Wir sind gut aufgestellt, haben uns gut vorbereitet.“ 

Allerdings liegt das Hauptaugenmerk des deutschen Teams auf den Junioren. „Im Junioren-Weltcup sind wir heuer auch im Doppelsitzer dabei und haben eine geschlossene Mannschaft.“ Beim Weltcup-Auftakt in Kühtai sind gleich drei Junioren mit am Start. Schiller, Limmer und Walch können beim Training und den Rennen mit den die Basis für ihre Entwicklung legen, ist Pilz überzeugt. 

Die beiden besten aus dem vergangenen Winter, Michaela Niemetz und Marius Schmelzer, wollen an ihre Form anknüpfen und konstant unter den Top Ten landen. Die ersten Trainingsfahrten in Kühtai haben sie hinter sich und die Tücken der Strecke schon ausgemacht. Unterstützt werden sie heuer von Sara Bachmann, die in dieser Saison erstmals für Deutschland startet. Die Südtirolerin wurde bei den vergangenen Weltmeisterschaften 4. und kann das Team nur bereichern. 

Bis Mitte Februar stehen sechs Weltcup-Rennen und die Europameisterschaften im österreichischen Winterleiten auf dem Programm. Die ersten Ergebnisse werden die Richtung für die Athleten vorgeben.

Pressemeldung Christine Stanggassinger

Quelle: rosenheim24.de

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