Knapper Sieg gegen die Chemcats

Es wird nicht leichter in der 1. Bundesliga für den TSV Wasserburg.
+
Es wird nicht leichter in der 1. Bundesliga für den TSV Wasserburg.

Wasserburg - Zwei Punkte ergatterten die Basketball-Damen im Spiel gegen die Chemcats. Knapp ging es aus und die Gegner werden nicht leichter:

Die Basketballdamen des TSV Wasserbug haben sich am Dienstagabend im Spiel gegen die Chemcats aus Chemnitz zwei Punkte gesichert. Sie gewannen das Nachholspiel der 1. Bundesliga knapp mit 73 zu 71 Punkten.


Mit jetzt 14 Punkten bauen die Wasserburgerinnen ihren Vorsprung auf einen Abstiegsplatz auf 8 Punkte aus und stehen damit auf Platz 7 der Tabelle. Im Kampf um die Play-Offs werden die Gegner allerdings in den kommenden Wochen wieder deutlich schwerer. Mit Freiburg und Wolfenbüttel stehen die Spitzenteams auf dem Plan. „Da müssen wir uns gewaltig steigern, wenn wir eine Chance haben wollen“, so Wasserburg Trainer Hans Brei.

Quelle: Radio Charivari


Lesen Sie hier den OVB-Bericht:

Wichtige Punkte gesichert

Tief durchatmen! Der TSV Wasserburg hat einen Krimi gegen die Chemcats Chemnitz siegreich überstanden und ist nach dem 73:71 (35:32) auf Rang sieben der Damen-Basketball-Bundesliga vorgerückt.

Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt jetzt bereits acht Punkte. Im Kampf um die Play-offs werden die Gegner in den kommenden Wochen deutlich schwerer, die Spitzenteams Freiburg und Wolfenbüttel stehen nun auf dem Plan.

"Da müssen wir uns gehörig steigern, wenn wir eine Chance haben wollen", meinte Coach Hans Brei anschließend. "Für die Fans war es heute am Ende ein tolles Spiel, ein kleines Offensivfeuerwerk. Unser Team hat aufopferungsvoll gekämpft und deshalb glücklich aber verdient die Punkte geholt." Der erste Abschnitt vor 500 Fans in der Badria-Halle war noch Basketball zum Abgewöhnen - von beiden Seiten. Wasserburg und Chemnitz waren außerordentlich nervös und zeigten ungewöhnliche Schwächen im Abschluss. Das magere 11:10 nach dem Anfangsviertel war nicht das Resultat knallharter Verteidigung sondern zahlreicher Fahrkarten im Angriff. Erfolgsquoten von 25 (Wasserburg) und 31 Prozent (Chemnitz) sprechen eine deutliche Sprache. Dabei wusste der deutsche Meister durchaus, in wessen Hände er den Ball geben muss, doch Krystal Vaughn machte in dieser Phase selbst aus besten Möglichkeiten nichts. Die Bankspielerinnen machten es besser, denn innerhalb weniger Minuten spielten sie erste klare Führung heraus. Jezabel Ohanian machte sechs Punkte im Schnellangriff, Katja Zberch traf zweimal, Mara Conley nutzte ihre Chance - so wurde aus einem 13:14 ein 25:16 (14. Minute). Doch die Gäste gaben sich so leicht nicht geschlagen, kämpften sich zurück ins Match, indem sie die Last des Punktens auf viele Schultern verteilten und bei 28:26 (17.) wieder dran waren.

Außer Dreipunktspielen von Rebecca Thoresen und Kelly Brugman gab es nach dem Wechsel lange nichts zu bestaunen. Mitte des Abschnitts setzte dann Vaughn die Akzente unter dem Korb. Die US-Centerin machte acht Zähler. Chemnitz hielt mit aller Macht dagegen. Jeltema ließ sich auch von ihrem vierten Foul nicht beeindrucken und machte fünf schnelle Punkte, die 17-jährige Mary Mihaly traf einen Dreier und auch Whitcomb war am Korb nicht zu stoppen. Die Führung wogte hin und her - es wurde ein Krimi! Das 53:49 (31.) durch Brittainey Raven konterten die Gäste zum 53:55 (33.), es folgte das angesprochene Feuerwerk: Dreier von Raven, Jeltema, zweimal Whitcomb, Diana Pop und Vaughn, dazwischen hatte sich Rebecca Thoresen per Dreipunktspiel gemeldet. Als Pop zwei Freiwürfe zum 71:65 versenkte (38.) schien eine Vorentscheidung gefallen, doch die flüssigen Kombinationen und sicheren Abschlüsse waren beim deutschen Meister plötzlich wieder passé. Chemnitz machte 30 Sekunden vor Ende den Ausgleich. Der letzte Wasserburger Angriff lief über Vaughn, die aus der Mitteldistanz zum Sieg traf. Jeltema hätte die Verlängerung herbeiführen können, ihr Wurf streifte aber nur den Ring.

Es spielten: Krystal Vaughn (21 Punkte), Brittainey Raven (15), Rebecca Thoresen (11), Diana Pop (7), Jezabel Ohanian (6), Jessica Höötmann (5), Katja Zberch (4), Sheena Moore (2), Mara Conley (2), Hicran Özen, Mailis Pokk und Anja Sattler.

fd/Oberbayerisches Volksblatt

Kommentare