Erfolgreicher Weltcupstart des WSC Kiefersfelden-Rosenheim

Gleich vier Podestplätze in Beckum bei Dortmund

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Favoritin Jana Wittenbrock im Slalom auf Platz 1

Kiefersfelden - Einen gelungenen Auftakt in die Weltcupsaison '17 feierten die Sportler des WSC Kiefersfelden-Rosenheim in Beckum bei Dortmund. Zum Start in die Tour gab es gleich vier Podestplätze für die Läufer vom Hödenauer See.

Während Jana Wittenbrock, die Weltcupsiegerin im Slalom der beiden letzten Jahre Ihrer Favoritenrolle gerecht wurde, konnte Simon Herrmann einen dritten Platz im Trickski und eine Silbermedaille im Slalom für sich verbuchen. Daniel Maltzahn zeigte nach einer unglücklichen Saison 2016 wieder deutlich bessere Sprünge und konnte mit Platz 3 seinen ersten Weltcup-Podiumsplatz einfahren. 

Maltzahn nach konstanter Steigerung auf dem 3. Platz

Maltzahn, der bereits am Mittwoch angereist war, um sich mit der doch sehr schwierigen Schanze im nordrheinwestfälischen Beckum zu Recht zu finden, zeigte einen konstanten Wettkampf. Er steigerte sich von Training zu Training und konnte sich im Wettkampf ebenfalls von Sprung zu Sprung steigern. Somit landetet er nur hauchdünne 1,80 m hinter dem Slowakischen Seriensieger Alexander Vasko und dem polnischen Weitenjäger Erwin Zawadzki auf Platz 3. Das sollte dem 32-jährigen Monteur aus Brannenburg wieder Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben

Daniel Maltzahn im Springen auf Platz 3

Hermann wird für Risiko mit dem 2. Platz im Slalom belohnt

Simon Herrmann, überraschte dieses mal alle, als am Ende des Tages für ihn ein dritter Platz im Figurenlauf auf dem Papier stand. Somit ging er hochmotiviert in das Slalomrennen. Die neue Vier-Runden-Regel, die aussagt, dass jeder Läufer nur max. vier Durchgänge hat, bewegte ihn zu einer einmaligen Entscheidung in der Wasserskigeschichte der Seilbahn. Er startete das Rennen mit einer 10,75 m kurzen Leine und ging damit enormes Risiko ein. Sein stärkster Kontrahent Aviv Levy aus Israel, der mit der 11m Leine startete war zuerst geschockt. Das Kopf an Kopf Duell der beiden spitzte sich zu einem wahren Krimi zu. Die über 3.000 Zuschauer waren völlig aus dem Häuschen. Am Ende hatte der junge Israeli knapp die Nase vorne und das Endresultat lautete Levy vor Herrmann. 

Simon Herrmann im Trick auf Platz 3

Christian Weiland pokerte etwas zu hoch, startete ebenfalls mit der 11 m Leine, konnte einen Fahrfehler an Boje eins nicht mehr ausbügeln, und konnte diese 11 Meterleine nicht korrekt durchfahren. Für ihn notierte die Jury den achten Platz. 

Favoritin Wittenbrock überzeugte auch dieses Mal

Als große Favoritin etwas unter Druck, zeigte Jana Wittenbrock, dass sie auch dieses Jahr wieder im Konzert der Führenden voll mitmischen will. Sowohl die arrivierten als auch die jungen Nachwuchsläufer bliesen zur Attacke und wollten die 28-jährige Seriensiegerin aus Kolbermoor gleich im ersten Weltcupstop bezwingen. Jana lies sich nicht aber nicht beeindrucken, startete mit der kürzesten Leine von allen und spulte Ihr Programm souverän herunter. Mit 3 Bojen am 10,75 m kurzen Seil konnte sie den ersten Weltcup für sich entscheiden und fährt somit im Trikot der Weltcupführenden zum nächsten Stop in die Slovakei.

Pressemeldung WSC Kiefersfelden-Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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