Pressemeldung WSC Kiefersfelden-Rosenheim 

Drei Medaillen für WSC Fahrer - Jana Meier wird Vizeeuropameisterin

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Vizeeuropameisterin Jana Meier beim Slalom.

Kiefersfelden - Der WSC Kiefersfelden-Rosenheim bildete bei den am Wochenende stattgefunden Wasserski Europameisterschaften in Minsk (Weißrussland) mit gleich drei Läufern das Grundgerüst der Wasserkinationalmannschaft.

Während Felix Astner kurzfristig nachnominiert wurde, standen Jana Meier und Simon Herrmann bereits lange vorher fest. Aus beruflichen und privaten Gründen sagte Jana Wittenbrock vom WSCKR Ihre Teilnahme ab. Jana Meier konnte in der Einzelwertung Slalom Silber erringen, während Simon Herrmann, Jana Meier, Robin Senge, Niklas Heinicke und Björn Pech die Bronzemedaille im Team einfuhren. 

Bronzemedaillen gesichert

Der Oberaudorfer Felix Astner konnte bei seiner ersten Teilnahme an einer offenen Europameisterschaft im Slalom gleich für Furore sorgen. Konzentriert und selbstbewusst ging er an den Start und blieb mit einer Boje an der 11-Meterleine nur ganz knapp unter seiner persönlichen Bestleistung. Als dreizehnter fehlten ihm nur ein Platz oder eine halbe Boje zum Einzug in das große Finale am Sonntag, den 8. September. 

Simon Herrmann dagegen zeigte im Vorlauf mal wieder seine Extraklasse. Er fuhr bei windigen Bedingungen das beste Resultat und konnte als Vorlaufsieger in die Finalläufe gehen. Leider unterlief dem sonst so souveränen Herrmann an der 12-Meterleine ein kleiner Fehler, den er nicht mehr ausbügeln konnte und der sechsfache Europameister musste sich diesmal mit Platz 9 zufrieden geben. 

Das Team des DWWV fand sich somit nach den Disziplinen Slalom und Trick auf Platz drei wieder. Allerdings lauerte das Team aus Polen auf Platz vier. Die Polen als extrem starke Springer heizten dem Team um Herrmann und Meier gewaltig ein und die Läufer des DWWV konnten einen minimalen Vorsprung von sechs Punkten bei einem Ergebnis von 6.502 Punkten über die Ziellinie retten um die Bronzemedaille nach Hause zu bringen. 

Jana Meier fährt größten Triumph ihrer Karriere ein

Jana Meier zeigte im Vorlauf, dass ihr das Training in Kiefersfelden zusammen mit Jana Wittenbrock sehr viel hilft. Stilistisch sauber und voll konzentriert absolvierte sie den Vorlauf und konnte diesen mit großem Vorsprung sogar gewinnen. Am Finalsonntag, den 8. September wurden die Karten neu gemischt und an der 12-Meterleine waren noch sieben Läuferinnen dabei. Als Vorlaufsiegerin hatte die Studentin aus Kufstein das Recht, als letzte zu fahren, und so war es klar, dass sie die 12-Meterleine durchfahren muss, da die dreifache Weltmeisterin Bianca Schall dies direkt vor ihr geschafft hatte. 

Nachdem Aviv Ativ aus Israel und Irina Turets aus Weissrussland drei Bojen vorgelegt hatten, war klar, dass 3,5 Bojen zu Silber reichen würden. Meier fuhr volles Risiko und wollte die Goldmedaille anpeilen und es Bianca Schall aus Österreich gleichtun. Leider riskierte sie ein wenig zu viel und konnte sich gerade noch um die Vierte Bojen retten. Somit konnte Jana Meier in ihrem ersten Jahr für Kiefersfelden startend gleich den größten Triumph ihrer noch so kurzen Karriere einfahren

Die 21-jährige gebürtige Nordrheinwestfälin war nach dem Wettkampf auch zufrieden: „Natürlich habe ich nach dem Vorlauf vom Titel geträumt. Ich bin noch jung und hoffe, noch einige Chancen zu bekommen. Die Silbermedaille freut mich sehr und ich gratuliere natürlich Bianca zu Ihrem Sieg. Sie war heute die Bessere.“

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Quelle: rosenheim24.de

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