Regionalliga: 32 Teams haben gemeldet

OVB
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Gibt es auch in der Regionalliga wieder ein Rosenheimer Stadtderby? Auf sportlicher Ebene ist der TSV 1860 so gut wie durch, der SBR müsste durch die Relegation.

Inn/Salzach - Nichts geht mehr - nun ist auch die Bewerbungsfrist für die Drittliga- und Landesliga-Vereine in Sachen neuer Fußball-Regionalliga Bayern beendet.

Wie der Bayerische Fußball-Verband (BFV) mitteilt, haben insgesamt 32 Clubs die Meldung für die neue vierte Spielklasse fristgerecht abgegeben. Unter ihnen sind die drei aktuellen Bayernligisten aus dem Kreis Inn/Salzach, der TSV 1860 Rosenheim, der TSV Buchbach und der SB/DJK Rosenheim.


Nun werden die abgegebenen Unterlagen vom BFV geprüft. Bis zum 20. April werden die Bewerber dann endgültig benachrichtigt, ob die Zulassungskriterien erfüllt worden sind oder nicht. Danach entscheidet die sportliche Qualifikation, wer in der Saison 2012/13 im neuen bayerischen Amateurfußball-Oberhaus an den Start geht.

Fest steht, dass alle sechs angemeldeten Regionalligisten und die ersten neun aus der Bayernliga die sportliche Qualifikation erreichen. Sechs weitere Bayernligisten spielen dann in einer Relegationsrunde mit sechs Vereinen aus der Landesliga (je zwei aus den Ligen Süd, Mitte und Nord) um drei weitere freie Plätze. Macht also die erhoffte Zahl von 18 Vereinen. Diese Zahl könnte sich durch den Abstiegskampf in der 3. Liga sowie die Rückkehr von Vereinen aus Baden-Württemberg und Hessen in den bayerischen Spielbetrieb noch auf maximal 21 Teilnehmer erhöhen.


Allerdings kann es auch sein, dass mit den letzten Punktspielen der Saison bereits einige Teilnehmer von der Kandidatenliste verschwinden. Von den jeweils drei Bewerbern aus der Landesligen Mitte und Nord qualifizieren sich nur jeweils zwei für die Relegation. Schafft die "Erste" von Jahn Regensburg den Aufstieg in die 2. Bundesliga nicht, so fällt die "Zweite" automatisch aus dem Regionalliga-Kandidatenkreis weg. Gleiches gilt auch für den Fall, dass der FC Ingolstadt 04 noch aus der 2. Bundesliga absteigen sollte. Drittliga-Reserven dürfen nicht in der Regionalliga spielen.

Die beiden Rückkehrer in den bayerischen Spielbetrieb müssen in ihren Oberligen unter die ersten neun kommen, wenn sie in die Regionalliga wollen. Illertissen steht in Baden-Württemberg kurz davor, ist aktuell Siebter mit neun Punkten Vorsprung auf den Tabellenzehnten. Hingegen ist Viktoria Aschaffenburg in Hessen trotz acht Neuzugängen im Winter auf Rang elf abgerutscht und hat drei Zähler Rückstand auf Rang neun - nun soll ein Trainerwechsel helfen. Fraglich scheint auch ein Mitwirken des FSV Erlangen-Bruck an der neuen Regionalliga. Dort wurde eine turbulente Mitgliederversammlung abgebrochen und vertagt. Aufgrund von Verbindlichkeiten soll dann neu über eine eventuelle Regionalliga-Teilnahme entschieden werden. Die Saison soll jetzt erstmal ordentlich weitergeführt werden, eine Insolvenz sei kein Thema.

Die Liste der Bewerber für die neue Regionalliga Bayern:

3. Liga: SpVgg Unterhaching.

Regionalliga Süd: SpVgg Greuther Fürth 2, FC Ingolstadt 04 2, 1. FC Nürnberg 2, TSV 1860 München 2, FC Bayern München 2, FC Memmingen.

Bayernliga: TSV 1860 Rosenheim, SpVgg Bayern Hof, SC Eltersdorf, SV Seligenporten, FC Eintracht Bamberg, TSV Rain/Lech, TSV Buchbach, VfL Frohnlach, TSV Großbardorf, FC Ismaning, FSV Erlangen-Bruck, Würzburger FV, SB/DJK Rosenheim, SV Heimstetten, 1. FC Schweinfurt 05.

Landesliga Süd: FC Augsburg 2, BC Aichach.

Landesliga Mitte: SV Schalding-Heining, SpVgg Landshut, SSV Jahn Regensburg 2.

Landesliga Nord: SpVgg Selbitz, FC Kickers Würzburg, SpVgg Bayreuth.

Oberliga Baden-Württemberg: FV Illertissen.

Oberliga Hessen: SV Viktoria Aschaffenburg.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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