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288 Notrufe, zahlreiche Einsätze und eine evakuierte Regionalbahn

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3:0 Heimsieg für den VfL Waldkraiburg

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Waldkraiburgs Walter Kötelverö konnte gegen Traunstein zwei Treffer erzielen.

Waldkraiburg - Es war zwar kein Spiel, welches einen der 180 Zuschauer von den Sitzen hätte reißen können, dennoch herrschte nach dem 3:0-Erfolg des VfL Waldkraiburg über den 1. FC Traunstein Zufriedenheit auf allen Seiten.

Waldkraiburgs Zweiter Abteilungsleiter Andreas Marksteiner freute sich zunächst einmal in erster Linie über die drei Punkte, denn "Traunstein ist bestimmt besser, als es der momentane Tabellenstand anzeigt und ließ unsere Mannschaft lange Zeit nicht zu ihrem Spiel finden. Da wir aber nie aufsteckten und vor allem in der zweiten Halbzeit doch noch zu unseren Chancen kamen, war es am Ende meiner Meinung nach doch noch ein vollauf verdienter Sieg".

Traunsteins Trainer Wesley Schenk sah es im Grunde genauso und weiß auch mit der derzeitigen Situation völlig realistisch umzugehen: "Wir haben heuer im Frühjahr den Abstiegskampf gerade noch gewinnen können und sind jetzt schon wieder mitten drin. Es ist immer wieder das alte Lied - wir spielen ganz gefällig im Spielaufbau, haben bei den wenigen klaren Chancen aber keinen Vollstrecker und hinten ist immer einer, der auf einmal patzt".

So war es auch am Samstag: nach nur drei Minuten tauchte Dominik Waritschlager mutterseelenallein vor Bernhard Auer auf und scheiterte an dem glänzend reagierenden VfL-Keeper, fünf Minuten später der erste folgenschwere Patzer. Nach einem genau getimten Diagonalpass von Andreas Dubiel über gut und gern 40 Meter lief Andreas Abfalter zunächst unmotiviert aus seinem Tor, blieb dann stehen und konnte dann nurmehr Walter Kötelverös Kopfballbogenlampe vom Strafraumeck hinterhersehen, die sich zum 1:0-Führungstreffer ins Netz senkte.

Damit war es aber auch schon vorbei mit Höhepunkten in einer an Fehlpässen wahrlich nicht mangelnden ersten Halbzeit. Aber nach einer geschlagenen Stunde Spielzeit war es dann zumindest für die VfL-Fans doch an der Zeit, aufzuspringen und zu jubeln. Anlass war ein unwiderstehlicher Alleingang des A-Jugendlichen Andreas Weber an der linken Außenbahn, der bei seinem 50-Meter-Sprint erst zwei Gegner stehen ließ und dann noch eine Auge hatte für seinen mitgelaufenen Goalgetter Matthias Hertreiter, der fünf Meter vor dem Tor sich so eine Chance natürlich nicht entgehen lässt. Auch wenn Joan Marin und Franz Schuhböck ihn "in der Zange" haben, sind sie gegen den stämmigen Torjäger genau so chancenlos wie Torwart Abfalter - 2:0.

Sehenswert aber auch der Treffer zum 3:0 in der 70. Minute, als nach einem Musterpass von Johannes Helldobler erneut Kötelverö, der für den erkrankten Danut Mititi in die Anfangsformation gerückt war, ebenfalls seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellen konnte und flach und überlegt vollstreckte.

Erst zehn Minuten vor Schluss ermöglichte "Bruder Leichtfuß" den Gästen noch einmal die Chance zum Anschlusstreffer, als Daniel Dubiel Traunsteins Thomas Michels den Ball genau in die Füße spielte, aber auch er fand in Bernhard Auer seinen Meister.

Schließlich hatte Walter Kötelverö sogar noch die Riesenmöglichkeit, den dritten 4:0-Heimsieg in Folge perfekt zu machen, doch nach Abfalters neuerlichem Patzer an der Strafraumgrenze, schob der junge VfLer den Ball am leeren Tor vorbei.

Statistik

VfL Waldkraiburg: Auer, Helldobler, Dubiel (ab 77. Min. Pollck), Stadlmayr, Hadzic, German, Köterverö, Deutsch (ab 46. Min. Weber), Hertreiter, Stuiber, Keri (ab 72. Min. Iuga).

1. FC Traunstein: Abfalter, Heinrich, Mayer, Schuhböck, Marin, Hörterer, Defta (ab 87. Min. Plenk), Gotzmann (ab 75. Min. Hückel), Reiter( ab 77. Min. Weidlich), Waritschlager, Michels.

Schiedsrichter: Erhan Cerkez (SR-Gruppe Weilheim).

Zuschauer: 180.

ek/Oberbayerisches Volksblatt

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